Pallade Veneta - Bürgermeisterin verhängt nächtliche Ausgangssperre für Innenstadt von Los Angeles

Bürgermeisterin verhängt nächtliche Ausgangssperre für Innenstadt von Los Angeles


Bürgermeisterin verhängt nächtliche Ausgangssperre für Innenstadt von Los Angeles
Bürgermeisterin verhängt nächtliche Ausgangssperre für Innenstadt von Los Angeles / Foto: Frederic J. BROWN - AFP

Nach tagelang anhaltenden Ausschreitungen bei Protesten in Los Angeles hat Bürgermeisterin Karen Bass für die Innenstadt der kalifornischen Westküstenmetropole eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. "Ich habe den lokalen Notstand ausgerufen und eine Ausgangssperre für die Innenstadt von Los Angeles verhängt, um den Vandalismus und die Plünderungen zu stoppen", sagte Bass am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten. Die teils gewaltsamen Proteste waren von dem verstärkten Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten ausgelöst worden.

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Als Antwort auf gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften entsandte Trump tausende Elitesoldaten in die kalifornische Millionenmetropole - gegen den Willen des kalifornischen Gouverneurs.

Am fünften Tag der Proteste versammelten sich mehrere hundert Menschen vor einem Gebäude, in dem die von US-Bundespolizisten inhaftierten Migranten mutmaßlich festgehalten werden. Einsatzkräfte der Polizei rückten am Dienstag an, um Festnahmen vorzunehmen, während sie die Menge vom Gebäude zurückdrängten. Unweit des Gebäudes gelangten etwa hundert Menschen kurzzeitig auf eine Autobahn und brachten den Verkehr zum Erliegen.

Die zunächst kleineren und anfangs weitgehend friedlichen Proteste mit einigen Tausend Teilnehmern hatten am Freitag begonnen. Am Rande der Proteste kam es vereinzelt zu gewalttätigen Ausschreitungen, als sich Menschenmengen auflösten und maskierte Demonstranten die Polizei angriffen.

In der Nacht zu Montag feuerte ein Mob in dem zu Downtown gehörenden Viertel Little Tokyo Feuerwerkskörper auf Polizisten. Die Einsatzkräfte reagierten darauf mit Tränengas. Mehrere Geschäfte - darunter der Apple Store - wurden geplündert. Die Polizei meldete 96 Festnahmen.

L.Bufalini--PV

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