Pallade Veneta - Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Charkiw

Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Charkiw


Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Charkiw
Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Charkiw / Foto: Tetiana DZHAFAROVA - AFP

Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Stadt Charkiw sind nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Mindestens 54 weitere seien bei den Angriffen am Mittwoch in der zweitgrößten Stadt des Landes verletzt worden, teilte Charkiws Bürgermeister Ihor Terechow im Onlinekanal Telegram mit. Demnach wurden auf die Stadt im Nordosten der Ukraine in der Nacht "17 Angriffe mit feindlichen Drohnen" ausgeführt.

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Terechow zufolge brannten in dem Bezirk Slobidskyj mehr als 15 Wohnungen in einem fünfstöckigen Gebäude. Auch im Stadtteil Osnowjanskyj wurden demnach mehrere Häuser getroffen. Terechow fügte hinzu, dass "möglicherweise Menschen unter den Trümmern verschüttet sind". Später teilte er mit, dass mehrere Menschen aus den in Flammen stehenden Häusern gerettet wurden.

Nach Angaben des ukrainischen Rettungsdienstes sind unter den Verletzten acht Kinder.

Ukrainische Städte sind fast täglich Ziel russischer Luftangriffe. Trotz der laufenden US-Bemühungen um eine Waffenruhe hatte Moskau seine Bombardements zuletzt verstärkt. Wie bereits in den Nächten zuvor überzog Russland das Nachbarland auch am Dienstag mit heftigen Luftangriffen. Betroffen waren insbesondere die Hauptstadt Kiew und die Hafenstadt Odessa.

Bei den Angriffen mit mehr als 300 Drohnen und Raketen am Dienstag wurden in Kiew und Odessa nach ukrainischen Angaben drei Menschen getötet. In Odessa wurde unter anderem eine Geburtsklinik getroffen. Bereits in der vorherigen Nacht hatte es eine beispiellose Angriffswelle gegeben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte eine starke Antwort des Westens.

Die erneuten Angriffe vom Mittwoch erfolgten eine Woche nach Waffenruhe-Gesprächen in Istanbul. Trotz einer Initiative von US-Präsident Trump sind in dem seit mehr als drei Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine bisher alle Bemühungen um eine zumindest befristete Feuerpause gescheitert.

L.Barone--PV

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