Pallade Veneta - Schah-Sohn Resa Pahlavi fordert Iraner zu Bruch mit Islamischer Republik auf

Schah-Sohn Resa Pahlavi fordert Iraner zu Bruch mit Islamischer Republik auf


Schah-Sohn Resa Pahlavi fordert Iraner zu Bruch mit Islamischer Republik auf
Schah-Sohn Resa Pahlavi fordert Iraner zu Bruch mit Islamischer Republik auf / Foto: Patrick T. Fallon - AFP/Archiv

Nach Israels Angriff auf Atomanlagen und militärische Ziele im Iran hat der Sohn des früheren Schahs und iranische Exil-Oppositionelle Resa Pahlavi die Menschen in seiner Heimat zu einem Bruch mit der Islamischen Republik aufgefordert. Er habe "dem Militär, der Polizei und den Sicherheitskräften gesagt: Brecht mit dem Regime. Haltet den Eid eines jeden ehrenhaften Soldaten ein. Schließt euch dem Volk an", erklärte Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs und einer der führenden iranischen Oppositionellen im Ausland, am Freitag.

Textgröße ändern:

Der frühere Kronprinz, der nahe der US-Hauptstadt Washington im Exil lebt, äußerte sich am Freitag in einer Stellungnahme nach den israelischen Angriffen, bei denen unter anderen die Chefs der iranischen Armee und der mächtigen Revolutionsgarden sowie nahezu die gesamte Führungsspitze der Luftwaffe der Revolutionsgarden getötet wurden.

Angesichts der offensichtlichen Schwächung der iranischen Führung erklärte Pahlavi mit Blick auf die iranische Führung: "Sie könnte stürzen. Wie ich meinen Landsleuten gesagt habe: Der Iran gehört euch und ihr müsst ihn zurückerobern. Ich bin bei euch. Bleibt stark und wir werden siegen."

Der Schah-Sohn strebt nach eigenen Angaben nicht unbedingt die Wiederherstellung der Monarchie im Iran an. Vielmehr wolle er seinen Namen nutzen, um die säkulare Demokratiebewegung in seiner Heimat zu unterstützen.

Israel sieht sich seit Jahrzehnten vom Iran in seiner Existenz bedroht. Der Iran spricht Israel seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 das Existenzrecht ab. Unter dem verstorbenen Schah Mohammad Resa Pahlavi unterhielten der Iran und Israel dagegen freundschaftliche Beziehungen.

Irans geistlichem Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei warf Pahlavi vor, den Iran in einen Krieg mit Israel hineingezogen zu haben. Die Führung in Teheran bezeichnete er als "schwach und gespalten". An die internationale Gemeinschaft appellierte er: "Werfen Sie diesem sterbenden, terroristischen Regime nicht noch einen Rettungsanker zu."

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Karlsruhe weist Beschwerde wegen verzögerten Versands von Briefwahlunterlagen ab

Bei Bundestags- oder auch Landtagswahlen können mögliche Störungen beim Versand der Briefwahlunterlagen an Bürgerinnen und Bürger im Ausland nicht zu einer Verschiebung der Rücksendefrist führen. Betroffenen bleibt nur eine nachträgliche Anfechtung der Wahl, wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einem am Montag veröffentlichten Beschluss zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 entschied. (Az. 2 BvR 334/25)

Steinmeier im Libanon: Alle Seiten müssen Verpflichtungen aus Waffenruheabkommen einhalten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Besuch im Libanon die Einhaltung der Verpflichtungen aus dem Waffenruheabkommen zwischen der libanesischen Hisbollah-Miliz und Israel angemahnt. Deutschland wisse, wie schwer es für die libanesische Regierung sei, "für die Entwaffnung der Hisbollah zu sorgen", sagte Steinmeier am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in Beirut. Dies sei aber die Voraussetzung dafür, dass sich die israelische Armee aus dem Südlibanon zurückziehe.

Zweiter Jahrestag von Nawalnys Tod: Mutter fordert "Gerechtigkeit" für ihren "ermordeten" Sohn

Die Mutter des verstorbenen russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny hat "Gerechtigkeit" für ihren Sohn gefordert, nachdem eine Analyse mehrerer europäischer Länder ergeben hat, dass Nawalny im Gefängnis vergiftet wurde. "Das bestätigt, was wir von Anfang an wussten", sagte Ljudmila Nawalnaja am Montag - dem zweiten Jahrestag von Nawalnys Tod - vor dem Friedhof in Moskau, auf dem sich sein Grab befindet. "Wir wussten, dass unser Sohn nicht einfach im Gefängnis gestorben ist, er wurde ermordet." Der Kreml wies den europäischen Befund derweil als "unbegründet" zurück.

Rubio vor ungarischer Parlamentswahl zu Orban: Ihr Erfolg ist auch unser Erfolg

US-Außenminister Marco Rubio hat sich vor der Parlamentswahl in Ungarn im April demonstrativ hinter Ministerpräsident Viktor Orban gestellt. "Ich kann Ihnen mit Zuversicht sagen, dass Präsident Trump sich zutiefst für Ihren Erfolg einsetzt, denn Ihr Erfolg ist unser Erfolg", sagte Rubio am Montag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Orban in Budapest.

Textgröße ändern: