Pallade Veneta - Ukrainische Armee: Drei Tote bei russischem Angriff auf Armee-Ausbildungszentrum

Ukrainische Armee: Drei Tote bei russischem Angriff auf Armee-Ausbildungszentrum


Ukrainische Armee: Drei Tote bei russischem Angriff auf Armee-Ausbildungszentrum
Ukrainische Armee: Drei Tote bei russischem Angriff auf Armee-Ausbildungszentrum / Foto: Olexandr PAVLOV - AFP

Bei einem russischen Angriff auf ein Ausbildungszentrum der Armee in der Ukraine sind ukrainischen Angaben zufolge mindestens drei Soldaten getötet worden. 18 weitere Soldaten wurden bei dem Angriff verletzt, wie die ukrainische Armee am Mittwoch mitteilte. US-Präsident Donald Trump hatte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zuvor ein zehntägiges Ultimatum gestellt, um den Krieg in der Ukraine zu beenden.

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"Der Feind hat am Dienstag einen Raketenangriff auf das Gelände einer Ausbildungseinheit der Bodentruppen ausgeführt", teilte die Armee im Onlinedienst Facebook mit. Angaben zum Standort des Ausbildungszentrums machte sie nicht.

In der Nacht zuvor waren nach Angaben der ukrainischen Behörden bei mehreren russischen Angriffen mindestens 25 Zivilisten getötet und mehr als 70 Menschen verletzt worden. Unter den Toten waren nach Angaben des Justizministeriums auch 17 Insassen eines Gefängnisses in der südlichen Region Saporischschja.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, das Gefängnis vorsätzlich angegriffen zu haben. Der Kreml wies dies zurück. "Die russische Armee greift keine zivilen Ziele an", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Nur wenige Stunden vor der Angriffsserie hatte US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum an Russland zur Beendigung des Ukraine-Kriegs verkürzt. Er kündigte am Montag am Rande eines Schottland-Besuchs an, eine vor rund zwei Wochen gesetzte 50-Tage-Frist für eine Friedenslösung in der Ukraine auf "zehn bis zwölf Tage" zu verkürzen. "Es gibt keinen Grund zu warten. Es gibt überhaupt keine Fortschritte", stellte Trump mit Blick auf Moskau fest.

Auf dem Rückflug in die USA sagte Trump am Dienstag, Russland habe nun "noch zehn Tage" Zeit. Dann würden die USA Strafzölle gegen Russlands Verbündete verhängen. Trump hatte Ländern wie China, Indien und Brasilien mit Zöllen von "etwa hundert Prozent" gedroht, wenn sie weiterhin billiges Öl und Gas von Russland kaufen.

Nun ließ er allerdings Zweifel an der Wirksamkeit dieser sogenannten Sekundärsanktionen erkennen. "Ich weiß nicht, ob sich das auf Russland auswirkt", räumte der US-Präsident ein. Offenbar wolle Putin den Krieg fortsetzen.

S.Urciuoli--PV

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