Pallade Veneta - Jordaniens König: Humanitäre Katastrophe in Gaza schlimmste der "modernen Geschichte"

Jordaniens König: Humanitäre Katastrophe in Gaza schlimmste der "modernen Geschichte"


Jordaniens König: Humanitäre Katastrophe in Gaza schlimmste der "modernen Geschichte"
Jordaniens König: Humanitäre Katastrophe in Gaza schlimmste der "modernen Geschichte" / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Jordaniens König Abdullah II. hat die humanitäre Katastrophe im Gazastreifen als die schlimmste "der modernen Geschichte" bezeichnet. "Gaza erlebt eine humanitäre Katastrophe, die alles übertrifft, was wir in der modernen Geschichte erlebt haben", sagte Abdullah II. am Mittwoch. "Die Hilfslieferungen reichen trotz des großen Umfangs nicht aus, um das Leid solch großen Ausmaßes zu lindern", sagte er weiter. "Ganze Familien werden ausgelöscht und Kinder sind ausgehungert", fügte der König hinzu.

Textgröße ändern:

Jordanien will der Bevölkerung im Gazastreifen gemeinsam mit Deutschland mit einer Luftbrücke helfen, wie Abdullah II. und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Dienstag in Berlin verkündeten. Zwei Transportflugzeuge der Bundeswehr starteten nach Angaben von Merz bereits in das an Israel grenzende Königreich. Weitere Länder wie Frankreich und Belgien wollen ebenfalls Hilfe abwerfen.

Die UNO und Hilfsorganisation kritisierten die Luftbrücke als nicht ausreichend. Im Gazastreifen ereigne sich "jetzt das schlimmste Szenario einer Hungersnot", warnte die für das Hungermonitoring zuständige UN-Initiative. Die Abwürfe von Hilfsgütern aus der Luft in dem von der islamistischen Hamas kontrollierten Gebiet reichten nicht aus, um eine "humanitäre Katastrophe" zu verhindern. Die jüngsten Daten zeigten, dass "im größten" Teil des Gazastreifens die "Hungersnot-Schwelle" erreicht sei.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

"Lieber Herr Merz - es tut mir super leid": Olympiasieger drückt Anruf von Kanzler weg

Wegen der ihm unbekannten Nummer hat der deutsche Rodel-Olympiasieger Max Langenhan einen Anruf von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weggedrückt. Wie der 26-Jährige am Donnerstag im italienischen Olympiaaustragungsort Cortina d'Ampezzo berichtete, erreichte ihn der Anruf während des Wartens auf einen Athletenshuttle an einer Bushaltestelle.

"Lücke nach Wegfall der USA füllen": Ischinger fordert mehr deutsche Ukraine-Unterstützung

Nach den Worten des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), Wolfgang Ischinger, muss Deutschland die Ukraine nach dem Wegfall der Unterstützung durch die USA im Angriffskrieg gegen Russland noch stärker unterstützen. Es sei wichtig, "dass wir die Lücke noch viel stärker füllen, die durch den Ausfall der USA bei der Belieferung der Ukraine mit Waffen, Rüstungsgütern, Munition" entstanden sei, sagte Ischinger am Freitag im ARD-"Morgenmagazin".

US-Außenminister Marco Rubio zu Sicherheitskonferenz in München eingetroffen

US-Außenminister Marco Rubio ist am Freitag zur diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) in der bayerischen Hauptstadt eingetroffen. Rubio führt bei der Münchner Sicherheitskonferenz in diesem Jahr die Delegation der Vereinigten Staaten an. Neben dem US-Außenminister werden dutzende US-Kongressmitglieder in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet.

US-Außenminister Marco Rubio zu Sicherheitskonferenz nach München aufgebrochen

US-Außenminister Marco Rubio hat seine Reise zur diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) angetreten. "Wir leben in einer neuen Ära der Geopolitik, und das wird von uns allen verlangen, gewissermaßen neu zu überprüfen, wie das aussieht und welche Rolle wir spielen werden", sagte Rubio am Donnerstagabend (Ortszeit) vor seinem Abflug zu Journalisten. Rubio führt in diesem Jahr die Delegation der Vereinigten Staaten an und wird am Freitag und Samstag in München sein.

Textgröße ändern: