Pallade Veneta - NGO: 67 Journalisten in diesem Jahr getötet - Fast die Hälfte im Gazastreifen

NGO: 67 Journalisten in diesem Jahr getötet - Fast die Hälfte im Gazastreifen


NGO: 67 Journalisten in diesem Jahr getötet - Fast die Hälfte im Gazastreifen
NGO: 67 Journalisten in diesem Jahr getötet - Fast die Hälfte im Gazastreifen / Foto: Omar AL-QATTAA - AFP/Archiv

Bei der Ausübung ihres Berufes sind in diesem Jahr nach Angaben von Reporter ohne Grenzen (ROG) 67 Journalisten getötet worden - fast die Hälfte davon "unter Beschuss der israelischen Streitkräfte" im Gazastreifen. Die Zahl der getöteten Journalistinnen und Journalisten sei "aufgrund der kriminellen Praktiken regulärer Streitkräfte oder anderer Bewaffneter und des organisierten Verbrechens wieder angestiegen", konstatierte am Dienstag die für Pressefreiheit kämpfende Nichtregierungsorganisation.

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Die israelische Armee ist den Angaben zufolge für 43 Prozent der Getöteten verantwortlich. Die israelischen Streitkräfte seien damit "der schlimmste Feind der Journalisten", erklärte ROG. "Journalisten sterben nicht, sie werden getötet."

Weltweit sind laut ROG derzeit zudem 503 Journalisten in 47 Ländern wegen ihres Berufes inhaftiert, die meisten mit 121 in China und 48 in Russland. 135 Journalistinnen und Journalisten gelten als vermisst, 20 werden derzeit als Geiseln gehalten, vor allem in Syrien und im Jemen.

Die Zahl der getöteten Journalisten war 2023 auf 49 und damit auf eine der niedrigsten Zahlen seit 20 Jahren gesunken. Der Beginn des durch den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelösten Gaza-Krieges führte jedoch 2024 zu einem deutlichen Anstieg. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 66 Journalisten getötet, in diesem Jahr bis zum 1. Dezember bereits 67.

P.Colombo--PV

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