Pallade Veneta - Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft: Geburtendefizit größer als Zuwanderung

Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft: Geburtendefizit größer als Zuwanderung


Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft: Geburtendefizit größer als Zuwanderung
Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft: Geburtendefizit größer als Zuwanderung / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Die Einwohnerzahl in Deutschland ist im vergangenen Jahr als Folge deutlich zurückgehender Zuwanderungszahlen um etwa 100.000 Menschen gesunken. Damit lebten zum Jahresende rund 83,5 Millionen Menschen in Deutschland, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Es war der erste Bevölkerungsrückgang seit dem Jahr 2020, dem ersten Jahr der Corona-Pandemie. Zwischen 2011 und 2024 war die Bevölkerung mit Ausnahme des Jahres 2020 als Folge von Einwanderung gewachsen.

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Grund für den Rückgang ist eine schrumpfende Nettozuwanderung, so die Statistiker. Für 2025 sei davon auszugehen, dass etwa 220.000 bis 260.000 Menschen mehr eingewandert als ausgewandert sind - das seien mindestens 40 Prozent weniger als im Jahr 2024, als 430.000 Menschen mehr eingewandert sind als wegzogen.

Damit konnte das Einwanderungsplus vergangenes Jahr nicht mehr das Geburtendefizit ausgleichen. Die Zahl der Gestorbenen lag wie in allen Jahren seit der deutschen Vereinigung 1990 auch im vergangenen Jahr höher als die Zahl der Geburten. Gestorben seien gut eine Million Menschen, so die Statistiker. Geboren wurden zwischen 640.000 und 660.000.

Während die Zahl der Gestorbenen stabil blieb, sank die Zahl der Geborenen. Damit wuchs das Geburtendefizit weiter: Es liegt seit dem Jahr 2022 bei über 300.000 Menschen, in den 2010er Jahren lag es nur bei etwa 170.000 Menschen.

G.Riotto--PV

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