Pallade Veneta - SPD-Parlamentsgeschäftsführer kritisiert "irrlichternden" US-Präsidenten

SPD-Parlamentsgeschäftsführer kritisiert "irrlichternden" US-Präsidenten


SPD-Parlamentsgeschäftsführer kritisiert "irrlichternden" US-Präsidenten
SPD-Parlamentsgeschäftsführer kritisiert "irrlichternden" US-Präsidenten / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Angesichts der jüngsten Drohungen von Donald Trump gegen den Iran hat SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese dem US-Präsidenten "irrlichternde" Politik vorgeworfen. "Der irrlichternde US-Präsident hat weder Ziel noch Plan", sagte Wiese am Montag der Nachrichtenagentur AFP. "Die Äußerungen von ihm und seinem Kriegsminister sind zunehmend verstörend."

Textgröße ändern:

Die Verantwortung für die weltweit steigenden Öl- und Gaspreise liege "allein in deren Verantwortung", sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Bundestag mit Blick auf Trump und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. "Die Lage verschärft sich zusehends und die Auswirkungen werden noch in Monaten zu spüren sein."

Wiese forderte umgehend eine politische Lösung. "Tägliche Drohungen und weitere Bombardierungen werden die Lage im Gegenteil jeden Tag weiter verschärfen."

Trump hat mit der Zerstörung von Kraftwerken und Brücken im Iran gedroht, sollte Teheran die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus nicht bis Ablauf einer von ihm verlängerten Frist am Dienstag öffnen.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Iran-Krieg: Trump nennt Waffenruhe-Vorschlag "wichtigen Schritt"

US-Präsident Donald Trump hat den Vorschlag einer 45-tägigen Waffenruhe im Iran-Krieg grundsätzlich begrüßt. "Das reicht zwar nicht aus, ist aber ein sehr wichtiger Schritt", sagte Trump am Montag am Rande einer Osterveranstaltung des Weißen Hauses. Derzeit würden Verhandlungen laufen.

Trump nennt Waffenruhe-Vorschlag "wichtigen Schritt"

US-Präsident Donald hat den Vorschlag einer Waffenruhe im Iran-Krieg grundsätzlich begrüßt. "Das reicht zwar nicht aus, ist aber ein sehr wichtiger Schritt", sagte Trump am Montag am Rande einer Osterveranstaltung des Weißen Hauses. Er verwies auf laufende Verhandlungen. Die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete derweil, der Iran habe "eine Waffenruhe zurückgewiesen" und die Notwendigkeit eines dauerhaften Kriegsendes betont.

Iran-Krieg: EU und Rotes Kreuz verurteilen Angriffe auf zivile Ziele

EU-Ratspräsident António Costa hat angesichts der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg jegliche Angriffe auf zivile Ziele verurteilt. "Jeder Angriff auf zivile Infrastruktur, insbesondere auf Energieanlagen, ist illegal und inakzeptabel", erklärte Costa am Montag in Onlinediensten. "Das gilt für den Krieg Russlands in der Ukraine und das gilt überall." Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) verurteilte ebenfalls "vorsätzliche Drohungen" gegen zivile Infrastruktureinrichtungen im Nahen Osten.

Weißes Haus prüft im Iran-Krieg 45-tägige Waffenruhe

Die USA prüfen nach eigenen Angaben einen Vorschlag für eine 45-tägige Waffenruhe mit dem Iran. "Das ist eine von vielen Ideen", sagte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses am Montag der Nachrichtenagentur AFP in Washington. Präsident Donald Trump habe den Vorstoß aber noch "nicht gebilligt". Das Weiße Haus verwies auf eine für 19.00 Uhr MESZ geplante Pressekonferenz von Trump.

Textgröße ändern: