Pallade Veneta - Mit 46 Jahren: Langjähriger DBB-Kapitän Okulaja gestorben

Mit 46 Jahren: Langjähriger DBB-Kapitän Okulaja gestorben


Mit 46 Jahren: Langjähriger DBB-Kapitän Okulaja gestorben
Mit 46 Jahren: Langjähriger DBB-Kapitän Okulaja gestorben / Foto: © FIRO/SID

Der deutsche Basketball trauert um den langjährigen Nationalmannschaftskapitän Ademola Okulaja. Der gebürtige Nigerianer, an der Seite von Dirk Nowitzki Bronzemedaillen-Gewinner bei der WM 2002, starb in Berlin am Dienstag im Alter von 46 Jahren. Das gab der Deutsche Basketball Bund (DBB) bekannt.

Textgröße ändern:

"Wir sind erschüttert und können Ademolas Tod einfach nicht fassen. In Gedanken sind wir jetzt bei seiner Familie, der wir viel Kraft wünschen", sagte DBB-Präsident Ingo Weiss: "Ademola war ein ebenso großartiger Spieler wie Mensch. Ich persönlich habe einen tollen Basketballfreund verloren und werde ihn sehr vermissen."

Okulaja, der eine 2008 diagnostizierte Krebserkrankung überstanden hatte, absolvierte 172 Länderspiele und führte das Team jahrelang als Kapitän auf das Feld. Höhepunkt seiner Karriere war der Bronze-Coup von Indianapolis, der sich im September zum 20. Mal jährt.

In der Bundesliga spielte Okulaja für Alba Berlin, RheinEnergie Köln und die Brose Baskets Bamberg (heute Brose Bamberg). Der Power Forward, auch bei zahlreichen europäischen Spitzenklubs wie etwa dem FC Barcelona aktiv, gewann mit den Berlinern den Korac Cup (1995) und die Meisterschaft (2000).

Ein Jahr nach seinem Abschied aus Bamberg hatte Okulaja 2010 sein Karriereende bekannt gegeben und später unter anderem NBA-Profi Dennis Schröder als Manager betreut. Sein letztes Länderspiel absolvierte der "Warrior" im September 2007. Okulaja kam auf 1794 Punkte im Nationaltrikot und spielte bei sechs Europameisterschaften.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Sieg im Elb-Clásico: Dresden holt weiter auf

Dynamo Dresden hat im aufgeladenen Ostduell beim 1. FC Magdeburg den nächsten wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga eingefahren. Nach dem Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth im ersten Spiel des Jahres legten die Sachsen im Elb-Clásico nach, der Aufsteiger gewann nach Rückstand mit 2:1 (2:1) und kommt dem rettenden Ufer immer näher.

Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle

Wolff-Wahnsinn in Herning, die Medaillenspiele sind ganz nah: Deutschlands Handballer haben sich dank einer unwirklichen Paraden-Show ihres Torhüters Andreas Wolff zwei Matchbälle für das EM-Halbfinale erkämpft. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason rang Norwegen nach einer Leistungssteigerung mit 30:28 (15:17) nieder und holte die nächsten Big Points auf dem Weg zum ersehnten Edelmetall.

K.o. in der Nachspielzeit: Liverpool verliert in Bournemouth

Nationalspieler Florian Wirtz und der FC Liverpool haben in der englischen Premier League den nächsten Rückschlag kassiert. Der Meister kam beim formschwachen AFC Bournemouth nach einem 0:2-Rückstand zwar zurück, kassierte dann aber mit der letzten Aktion der Partie noch den Treffer zum 2:3 (1:2). Die Reds warten nach einem erneut ideenlosen und fehleranfälligen Auftritt in der Liga nun seit schon fünf Spielen auf einen Sieg.

Erfolg in Berlin: BVB nutzt Bayern-Patzer

Borussia Dortmund hat den Ausrutscher von Bayern München in der Fußball-Bundesliga genutzt. Vier Tage nach dem bitteren 0:2 bei Tottenham Hotspur in der Champions League siegte ein effizienter BVB am Samstag im Topspiel bei Union Berlin mit 3:0 (1:0). Damit verkürzten die Dortmunder den Rückstand auf den Rekordmeister, der einige Stunden zuvor gegen den FC Augsburg mit 1:2 verloren hatte, auf acht Punkte.

Textgröße ändern: