Pallade Veneta - Völler erwartet Steigerung: "Sind alle total selbstkritisch"

Völler erwartet Steigerung: "Sind alle total selbstkritisch"


Völler erwartet Steigerung: "Sind alle total selbstkritisch"
Völler erwartet Steigerung: "Sind alle total selbstkritisch" / Foto: MICHAELA STACHE - SID

Rudi Völler erwartet nach dem Rückschlag im Halbfinale der Nations League gegen Portugal (1:2) von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine deutliche Steigerung. "Das war viel zu wenig", sagte der DFB-Sportdirektor in der ARD über die erste Niederlage seit der Heim-EM und betonte mit Blick auf das Spiel um Platz 3 am Sonntag (15.00 Uhr /RTL und DAZN) in Stuttgart: "Die Spieler haben verstanden, dass wir auf jeden Fall eine Schippe drauflegen müssen!"

Textgröße ändern:

Nach der Rückkehr aus München ins Teamquartier in Herzogenaurach und der Regeneration habe Bundestrainer Julian Nagelsmann den Spielern ins Gewissen geredet. "Wir hatten eine relativ lange Sitzung", verriet Völler, "wir sind alle total selbstkritisch."

Vielleicht, sinnierte der frühere Weltklassestürmer, "waren wir ein bisschen verwöhnt durch die letzten guten Spiele. Aber man sieht immer wieder: Wenn du auf allerhöchstem Niveau ein paar Prozentpunkte weniger machst, verlierst du." Wie gegen Portugal.

"Zweikämpfe, Bewegung, Eins-gegen-eins-Situationen - das müssen wir am Sonntag definitiv anders machen", mahnte Völler eindringlich, seinen Optimismus behielt er jedoch: "Wir haben es ja schon bewiesen, nicht nur bei der Europameisterschaft."

L.Barone--PV

Empfohlen

Bonhof spricht von "Scheißjahr" - Rücktritt gefordert

Borussia Mönchengladbachs Präsident Rainer Bonhof hat kurz vor Ablauf der Saison von einem "Scheißjahr" für den fünfmaligen deutschen Fußball-Meister gesprochen. "Ich hatte gedacht, wir sind stabiler, das ist leider nicht eingetreten. Wir sind alle den Leidensweg mitgegangen", sagte der Weltmeister von 1974 auf der Mitgliederversammlung des Klubs mit tränenerstickter Stimme.

Snooker-WM: O'Sullivan scheidet trotz hoher Führung aus

Snooker-Ikone Ronnie O'Sullivan ist im Achtelfinale der Weltmeisterschaft nach einem epischen Duell voller dramatischer Wendungen ausgeschieden. Der 50-Jährige unterlag am Montag dem viermaligen Weltmeister John Higgins aus Schottland im "Deciding Frame" 12:13. Der Engländer O'Sullivan, der zwischenzeitlich mit 6:2 und 9:4 klar geführt hatte, war im Crucible Theatre in Sheffield auf der Jagd nach seinem achten WM-Titel.

Nach tragischem Autounfall: Joshua-Comeback am 25. Juli

Der frühere Box-Weltmeister Anthony Joshua kehrt am 25. Juli in Riad in den Ring zurück. Wie die Promoter des einstigen Klitschko-Bezwingers am Montag mitteilten, wird der Brite sieben Monate nach seinem schweren Verkehrsunfall gegen den Albaner Kristian Prenga antreten. Das Duell soll als Vorbereitungskampf auf den mit Spannung erwarteten Schwergewichtskracher gegen Tyson Fury dienen.

Eberl sieht Kompany-Sperre gelassen: "Jetzt ist es so"

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl sieht die Gelbsperre von Erfolgstrainer Vincent Kompany im Gigantenduell bei Paris Saint-Germain gelassen. "Ich glaube, für die Mannschaft ist es dann auch egal. Natürlich, Vincent Kompany ist unser Cheftrainer, und wir hätten ihn gerne alle an Bord gehabt. Es ist schade, aber jetzt ist es so, damit haben wir uns abgefunden", sagte Eberl vor dem Abflug des Rekordmeisters zum Halbfinal-Kracher in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video).

Textgröße ändern: