Pallade Veneta - DTM: Auer weiter Spitzenreiter - Güven gewinnt

DTM: Auer weiter Spitzenreiter - Güven gewinnt


DTM: Auer weiter Spitzenreiter - Güven gewinnt
DTM: Auer weiter Spitzenreiter - Güven gewinnt / Foto: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler - Imago/Eibner-Pressefoto/Memmler/SID

Der Österreicher Lucas Auer (Mercedes) hat in einem wilden DTM-Rennen seine Führung in der Gesamtwertung erfolgreich verteidigt. Der 30-Jährige holte am Samstag im niederländischen Zandvoort den fünften Rang und hielt damit seine ärgsten Verfolger auf Distanz: Pole-Setter Jordan Pepper (Lamborghini) aus Südafrika wurde am Ende bloß Achter, der Franzose Jules Gounon im Mercedes verpasste als 14. gar die Punkte.

Textgröße ändern:

Ganz vorne feierte der türkische Porsche-Pilot Ayhancan Güven seinen zweiten Saisonsieg, er mischt nun seinerseits im Titelkampf mit: An der Spitze steht Auer mit 80 Punkten, als neuer Zweiter hat Güven nur elf Zähler weniger auf dem Konto. Die Bedingungen auf dem Dünenkurs am Samstag waren schwierig, Regen und Sonne wechselten sich stetig ab, 6 der 24 Autos schieden aus.

"Das war tough", sagte Auer bei ProSieben, "heute Nacht werde ich gut schlafen." Auer ist der Neffe des früheren Formel-1-Piloten Gerhard Berger und ein alter Hase in der DTM: 2015 gab er sein Debüt, in diesem Jahr scheint der erste Titel möglich.

Marco Wittmann kam indes noch auf den achtbaren siebten Rang, im Regen-Qualifying hatte er zuvor nur Startplatz 20 geholt. Viel besser sind die Aussichten des Ex-Meisters für sein Jubiläum: Das zweite Zandvoort-Rennen am Sonntag (13.30 Uhr/ProSieben) ist für Wittmann das 200. in der DTM - er startet von Rang drei.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Bonhof spricht von "Scheißjahr" - Rücktritt gefordert

Borussia Mönchengladbachs Präsident Rainer Bonhof hat kurz vor Ablauf der Saison von einem "Scheißjahr" für den fünfmaligen deutschen Fußball-Meister gesprochen. "Ich hatte gedacht, wir sind stabiler, das ist leider nicht eingetreten. Wir sind alle den Leidensweg mitgegangen", sagte der Weltmeister von 1974 auf der Mitgliederversammlung des Klubs mit tränenerstickter Stimme.

Snooker-WM: O'Sullivan scheidet trotz hoher Führung aus

Snooker-Ikone Ronnie O'Sullivan ist im Achtelfinale der Weltmeisterschaft nach einem epischen Duell voller dramatischer Wendungen ausgeschieden. Der 50-Jährige unterlag am Montag dem viermaligen Weltmeister John Higgins aus Schottland im "Deciding Frame" 12:13. Der Engländer O'Sullivan, der zwischenzeitlich mit 6:2 und 9:4 klar geführt hatte, war im Crucible Theatre in Sheffield auf der Jagd nach seinem achten WM-Titel.

Nach tragischem Autounfall: Joshua-Comeback am 25. Juli

Der frühere Box-Weltmeister Anthony Joshua kehrt am 25. Juli in Riad in den Ring zurück. Wie die Promoter des einstigen Klitschko-Bezwingers am Montag mitteilten, wird der Brite sieben Monate nach seinem schweren Verkehrsunfall gegen den Albaner Kristian Prenga antreten. Das Duell soll als Vorbereitungskampf auf den mit Spannung erwarteten Schwergewichtskracher gegen Tyson Fury dienen.

Eberl sieht Kompany-Sperre gelassen: "Jetzt ist es so"

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl sieht die Gelbsperre von Erfolgstrainer Vincent Kompany im Gigantenduell bei Paris Saint-Germain gelassen. "Ich glaube, für die Mannschaft ist es dann auch egal. Natürlich, Vincent Kompany ist unser Cheftrainer, und wir hätten ihn gerne alle an Bord gehabt. Es ist schade, aber jetzt ist es so, damit haben wir uns abgefunden", sagte Eberl vor dem Abflug des Rekordmeisters zum Halbfinal-Kracher in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video).

Textgröße ändern: