Pallade Veneta - Ohne Europameister: Basketballer mit Pflichtsieg auf Zypern

Ohne Europameister: Basketballer mit Pflichtsieg auf Zypern


Ohne Europameister: Basketballer mit Pflichtsieg auf Zypern
Ohne Europameister: Basketballer mit Pflichtsieg auf Zypern / Foto: KOSTAS PIKOULAS - IMAGO/SID

Erst gewackelt, dann gewonnen: Auch ohne die EM-Helden von Riga haben sich die deutschen Basketballer in der WM-Qualifikation keine Blöße gegeben. Die Pflichtaufgabe beim krassen Außenseiter Zypern löste der Welt- und Europameister trotz einiger Probleme und siegte am Montag mit 83:64 (42:39). Somit liegt das Team von Bundestrainer Àlex Mumbrú auf dem Weg zur Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft 2027 in Katar voll auf Kurs.

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Drei Tage nach dem erfolgreichen Quali-Auftakt gegen Israel (89:69) in Neu-Ulm waren Weltmeister David Krämer und DBB-Debütant Till Pape in Limassol mit je 14 Punkten die besten deutschen Werfer. Krämer holte zudem zehn Rebounds.

Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) trat auf der Mittelmeerinsel derweil ohne Europameister an. Nach dem Israel-Spiel waren die EuroLeague-Profis Isaac Bonga (Partizan Belgrad), Justus Hollatz und Oscar da Silva (beide Bayern München) aus Gründen der Belastungssteuerung abgereist. Die NBA-Profis um Dennis Schröder werden während der Saison ohnehin nicht abgestellt.

Entsprechend werden die Topstars auch fehlen, wenn es am 27. Februar in der Quali-Gruppe E in Kroatien weitergeht. Nur zwei Tage später trifft Deutschland in Bonn erneut auf das Balkan-Team. Zum Abschluss der ersten Qualifikationsphase stehen die Rückspiele gegen Israel (3. Juli) und Zypern (6. Juli) an. Die besten drei Teams erreichen die zweite Runde, die Ende August 2026 startet. Die Resultate werden dorthin mitgenommen.

In Limassol rückten Jack Kayil, Christian Sengfelder und Norris Agbakoko für die drei abwesenden Europameister in die Starting Five; Malte Delow und Krämer blieben. Zu Beginn taten sich die Deutschen jedoch offensiv schwer und leisteten sich zu viele Turnover. Zypern bestrafte dies, allein Nikos Stylianou traf drei Dreier innerhalb kürzester Zeit.

Bei der DBB-Premiere von Pape (Skyliners Frankfurt) und Collin Welp (Syntainics MBC), Sohn des verstorbenen 1993er-Europameisters Chris Welp, fanden die Deutschen auch in der Folge ihren Rhythmus nicht. Zypern ging im zweiten Viertel mehrmals in Führung, während Deutschlands schwache Feldwurfquote von 37,5 Prozent Bände sprach. Der Favorit ging letztlich überraschend mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Punkten in die Halbzeit.

Nach der Pause lief es flüssiger bei den Deutschen, die das Rebound-Duell klar dominierten und mit einem 15:0-Lauf erstmals so richtig davonzogen (64:44). Im Schlussviertel brachte das Mumbrú-Team den Erfolg gegen müde Zyprer souverän über die Zeit.

A.Graziadei--PV

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