Pallade Veneta - Siegemund unterliegt "Fashion-Queen" Osaka

Siegemund unterliegt "Fashion-Queen" Osaka


Siegemund unterliegt "Fashion-Queen" Osaka
Siegemund unterliegt "Fashion-Queen" Osaka / Foto: Thomas SAMSON - SID

Ohne Fortune gegen "Fashion-Queen" Naomi Osaka: Laura Siegemund ist zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde der French Open ausgeschieden. Die 38-Jährige unterlag der kraftvollen, viermaligen Grand-Slam-Siegerin aus Japan in einem engen Match mit 3:6, 6:7 (3:7). Die routinierte Schwäbin spielte weitgehend auf Augenhöhe, konnte ihre Chancen aber nicht entscheidend nutzen.

Textgröße ändern:

Einen Lauf wie 2020 kann Siegemund - als Weltranglisten-47. aktuelle deutsche Nummer eins - damit nicht wieder starten. Damals erreichte sie das Viertelfinale bei dem Höhepunkt der Sandplatzsaison.

Es bleibt somit neben Alexander Zverev, der nun auf den Tschechen Tomas Machac trifft, bei zwei deutschen Spielerinnen, die weiter im Turnier sind: Die beiden Hamburgerinnen Eva Lys und Tamara Korpatsch spielen ebenfalls am Mittwoch um den Einzug in die dritte Runde.

Osaka sorgte schon vor dem ersten Aufschlag für Aufsehen. Die ehemalige Weltranglistenerste ging in einem schwarzen, bodenlangen Glitzerkleid auf den Court Suzanne-Lenglen, das sie für die Partie ablegte. Im Match trug die 28-Jährige dann ein bronzefarbenes Glitzer-Outfit.

Die Favoritin hatte sich zuletzt in Madrid und Rom ordentlich präsentiert, ist in Paris aber noch nie über die dritte Runde hinausgekommen. Also witterte die Dauerbrennerin Siegemund, die mit ihrem taktischen Gespür für ihre Gegnerinnen enorm unangenehm sein kann, ihre Chance.

Schon im ersten Satz hielt Siegemund gut mit, doch Osakas Kraft mit Aufschlägen bis 195 Stundenkilometer war der entscheidende Faktor. Im zweiten Durchgang brach sie mit vielen Stopps Osakas Rhythmus, verdiente sich ein Break und einen Satzball. Doch Osaka kam zurück und setzte sich durch.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Abbruch in Pyrenäen: Pogacar wird der Etappensieg "verhagelt"

Selbst der dauerfröhliche Tadej Pogacar hatte die Nase gestrichen voll. Als taubeneiergroße Hagelkörner auf das Vuelta-Feld niederprasselten, fuhr der Slowene an die Spitze des Pelotons und signalisierte mit beiden Armen: Das war es für heute. Und er hatte Recht. Schieres Sauwetter in den Pyrenäen hat am Montag zum Abbruch der dritten Etappe der Spanien-Rundfahrt geführt.

Nach langer Dopingsperre: Vondrousova zieht vor den CAS

Die einstige Wimbledonsiegerin Marketa Vondrousova wehrt sich gegen ihre Dopingsperre. Im Juni war die Tschechin aufgrund einer verweigerten Probe für vier Jahre gesperrt worden, nun legte sie vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Berufung ein. Das teilte eine Sprecherin des Gerichts der Nachrichtenagentur AFP mit.

Klopp nominiert DFB-Kader am 17. September

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp wird seinen mit Spannung erwarteten Kader für den Start in seine Amtszeit am 17. September auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main präsentieren. Das geht aus einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom Montag hervor. Vier Tage später wird er seine Nationalspieler für den Nations-League-Auftakt beim DFB-Partner adidas in Herzogenaurach versammeln.

HSV-Investor Kühne gestorben

Trauer um Klaus-Michael Kühne: Der Unternehmer und Investor des Hamburger SV ist im Alter von 89 gestorben. Das bestätigte das Unternehmen Kühne+Nagel. Demnach sei der Manager in der Nacht zu Montag in Schindellegi/Schweiz verstorben. "Die Nachricht vom Tod von Klaus-Michael Kühne macht uns alle tief betroffen", sagte Stefan Paul, CEO der Kühne+Nagel International AG.

Textgröße ändern: