Pallade Veneta - Erneut Schwimm-Wettkampf vor Olympischen Spielen wegen Seine-Verschmutzung abgesagt

Erneut Schwimm-Wettkampf vor Olympischen Spielen wegen Seine-Verschmutzung abgesagt


Erneut Schwimm-Wettkampf vor Olympischen Spielen wegen Seine-Verschmutzung abgesagt
Erneut Schwimm-Wettkampf vor Olympischen Spielen wegen Seine-Verschmutzung abgesagt / Foto: Emmanuel DUNAND - AFP

Die Schwimm-Etappe eines Test-Triathlons am Sonntag vor den Olympischen Spielen im Jahr 2024 ist wegen der Verschmutzung der Seine in Frankreichs Hauptstadt Paris abgesagt worden. Die Ergebnisse der Wasserproben "bieten nicht die notwendigen Garantien für die gute Durchführung des Schwimmwettkampfs", erklärte das für die Organisation der Olympischen Spiele zuständige Komitee und der internationale Triathlon-Dachverband. Das wirft erneut Fragen zu den Wettbewerben im kommenden Jahr auf.

Textgröße ändern:

Die Organisatoren veränderten den Test-Triathlon der Mixed-Staffel in einen Duathlon, der nur aus einer Radfahr- und einer Lauf-Etappe besteht. Es handelt sich bereits um die dritte Veranstaltung vor den Olympischen Spielen, die von einer zu hohen Konzentration von E.coli-Bakterien im Wasser betroffen ist. Die Organisatoren bestehen dennoch darauf, dass die Seine im kommenden Jahr für die Wettbewerbe bereit sein werde.

Es gebe keinen "Plan B", erklärte Tony Estanguet, Leiter des Organisationskomitees: "Es gibt keine Lösung für eine Verlegung der Veranstaltung, der Triathlon und das Freiwasserschwimmen werden nächstes Jahr in der Seine stattfinden."

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich sind inzwischen drei Atomreaktoren abgeschaltet. Betroffen sind die Atomkraftwerke Bugey nahe Lyon an der Rhône, Nogent-sur-Seine westlich von Paris und Golfech im Süden des Landes. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte der Kraftwerkbetreiber EDF am Donnerstag mit. Konkret geht es darum, die Temperatur der durch die Hitzewelle bereits aufgewärmten Flüsse durch das Kühlwasser der Reaktoren nicht noch weiter zu erhöhen.

Bundestag stimmt über "Recht auf Reparatur" auf

Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (ab 21.25 Uhr) über ein "Recht auf Reparatur" bei Geräten wie Smartphones, Waschmaschinen und Kühlschränken. Mit dem Gesetzentwurf zur Umsetzung einer EU-Richtlinie "zur Förderung der Reparatur von Waren" will die Bundesregierung erreichen, dass bestimmte Produkte häufiger und einfacher repariert werden. Der Entwurf sieht vor, dass Hersteller künftig verpflichtet werden, bestimmte Produkte mehrere Jahre zu einem angemessenen Preis zu reparieren.

„Effektive Lösungen für den Hitzeschutz müssen nur abgerufen werden!“

Aktueller DUH-Hitze-Check.

Hitzewelle in Frankreich: Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich hat der Kraftwerkbetreiber EDF das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte EDF am Dienstag mit. Das Wasser im Fluss Garonne droht, den Grenzwert von 28 Grad zu überschreiten. Das Atomkraftwerk nutzt das Wasser des Flusses, um die Reaktoren zu kühlen und leitet es erwärmt in den Fluss zurück.

Textgröße ändern: