Pallade Veneta - Historische Parkanlagen leiden unter Klimastress: Überall geschädigte Bäume

Historische Parkanlagen leiden unter Klimastress: Überall geschädigte Bäume


Historische Parkanlagen leiden unter Klimastress: Überall geschädigte Bäume
Historische Parkanlagen leiden unter Klimastress: Überall geschädigte Bäume / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Historische Parkanlagen leiden unter Klimastress. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität (TU) Berlin, wie die Hochschule am Montag erklärte. Die Forscher sprachen von einem "alarmierenden" Ergebnis.

Textgröße ändern:

Die Wissenschaftler untersuchten erstmals systematisch die Schäden an Bäumen in 62 historischen Parks in elf Bundesländern nach den Hitzejahren 2018 bis 2020. Dazu gehören unter anderem der Park Sanssouci in Potsdam, der Park von Schwetzingen und der Englische Garten in München.

In allen untersuchten Parkanlagen gibt es demnach geschädigte Bäume, 59 Prozent aller Bäume zeigen Beeinträchtigungen. Auffällig war den Angaben zufolge jedoch, dass fremdländische Baumarten in der Regel besser abschnitten als heimische Arten. Einzelheiten der Untersuchungen stellt die TU am Freitag vor.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt

Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September

Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".

Textgröße ändern: