Pallade Veneta - Klimaanpassungsmanager wappnen Kommunen gegen Folgen der Klimakrise

Klimaanpassungsmanager wappnen Kommunen gegen Folgen der Klimakrise


Klimaanpassungsmanager wappnen Kommunen gegen Folgen der Klimakrise
Klimaanpassungsmanager wappnen Kommunen gegen Folgen der Klimakrise / Foto: JORGE GUERRERO - AFP/Archiv

Um die Kommunen gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen, gehen in den kommenden Monaten bundesweit mehr als hundert lokale Experten an den Start. Mit der Förderung des Bundes sollen die sogenannten Klimaanpassungsmanager vor Ort nachhaltige Maßnahmen koordinieren, um Städte, Kreise und Gemeinden an die Erderwärmung anzupassen, wie das Bundesumweltministerium am Donnerstag mitteilte. In einer Online-Veranstaltung überreichte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) symbolisch die ersten Förderbescheide.

Textgröße ändern:

"Die Klimakrise fordert alle Städte und Landkreise heraus. Jede Kommune wird aber unterschiedlich auf die Risiken der Klimakrise reagieren müssen", erklärte Lemke. Was an der Küste für Klimaanpassung nötig sei, helfe nicht zwangsläufig im Mittelgebirge. Kommunen fehle es jedoch oft an der Expertise, um nötige Maßnahmen umzusetzen. Die Klimaanpassungsmanager, bei denen es sich beispielsweise um Landschaftsbauer oder Wasseringenieure handeln könne, sollen diese Lücke schließen.

Für den ersten Förderzeitraum bewarben sich laut Bundesumweltministerium rund 130 Kommunen. Die ersten beiden Bescheide gingen nach Dietzenbach in Hessen und den Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Beide Kommunen hätten bereits heute mit Extremwetterereignissen zu kämpfen.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Copernicus: Oberflächentemperaturen der Meere steuern auf neuen Höchstwert zu

Die Oberflächentemperaturen der Meere steuern dem monatlichen Klimabericht des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus zufolge auf einen neuen Höchststand zu. Es sei "nur eine Frage von Tagen", bis der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2024 erreicht werde, sagte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Studie: Deutsche sorgen sich ums Klima – Umweltängste in 80ern waren aber größer

Die Bundesbürger machen sich wegen des Klimawandels deutlich mehr Sorgen als noch vor 16 Jahren - sie liegen aber unter dem Niveau der Ängste vor Umweltschäden in den 1980er Jahren. Das zeigt eine Auswertung von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) durch das DIW Berlin, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) vorlag. Dabei zeigen jüngere Jahrgänge sich grundsätzlich deutlich besorgter über die Auswirkungen des Klimawandels als ältere.

Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß

Frankreich und mehrere weitere Länder haben ein schnelleres Handeln zur Verringerung des weltweiten Methan-Ausstoßes gefordert. Es brauche schnelle Lösungen, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut am Montag in Paris. Frankreich hatte das Treffen im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft einberufen. "Es ist eindeutig: Der Energiesektor bietet die schnellsten und häufig auch die kostengünstigsten Möglichkeiten, den Ausstoß zu reduzieren", betonte Barbut.

Waldbrand bei brandenburgischem Jüterbog breitet sich aus

Der am Freitag ausgebrochene Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe des brandenburgischen Jüterbog hat sich weiter ausgebreitet. "Das Feuer frisst sich nach und nach durch", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, am Sonntag dem Sender RBB. Inzwischen brenne es auf einer Fläche von 113 Hektar.

Textgröße ändern: