Pallade Veneta - Ältestes Faultier der Welt mit 54 Jahren in Krefelder Zoo gestorben

Ältestes Faultier der Welt mit 54 Jahren in Krefelder Zoo gestorben


Ältestes Faultier der Welt mit 54 Jahren in Krefelder Zoo gestorben
Ältestes Faultier der Welt mit 54 Jahren in Krefelder Zoo gestorben / Foto: Ezequiel BECERRA - AFP/Archiv

Im Alter von 54 Jahren ist das älteste Faultier der Welt im Krefelder Zoo gestorben. Das Zweifinger-Faultier namens Jan starb bereits in der vergangenen Woche, wie der Tierpark in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilte. Bekanntheit erlangte Jan demnach im Jahr 2001, als er in die Kategorie "Ältestes Faultier in Menschenhand" in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen wurde.

Textgröße ändern:

Der Eintrag wurde laut Angaben des Zoos mit einer Urkunde bestätigt, die jährlich neu ausgestellt wurde. Faultier Jan war 1969 in der freien Natur geboren worden. Seit 38 Jahren lebte er im Zoo Krefeld. Das zunächst bei Riesenschildkröten untergebrachte Tier siedelte 1998 mit zwei Gefährtinnen in ein neu erbautes Regenwaldhaus um. Jan wurde laut Zoo 22-facher Vater.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt

Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September

Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".

Textgröße ändern: