Pallade Veneta - Baerbock kritisiert Menschenrechtslage in Aserbaidschan

Baerbock kritisiert Menschenrechtslage in Aserbaidschan


Baerbock kritisiert Menschenrechtslage in Aserbaidschan
Baerbock kritisiert Menschenrechtslage in Aserbaidschan / Foto: Anatolii STEPANOV - AFP/Archiv

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat am Rande der UN-Klimakonferenz in Baku die Menschenrechtslage in Aserbaidschan mit deutlichen Worten kritisiert. "Die Verhaftungen von Medienschaffenden, Aktivistinnen und Aktivisten sind sehr bedenklich", die Menschenrechtslage insgesamt sei "besorgniserregend", antwortete Baerbock am Donnerstag auf eine entsprechende Frage in einer Pressekonferenz.

Textgröße ändern:

Betroffen seien auch Menschen, "die mit Deutschland sehr verbunden sind", sagte Baerbock weiter, unter anderem mit Blick auf den Fall des mit einer Ausreisesperre belegten Regimekritikers Gubad Ibadoghlu. Der Ökonom, der eine Lehrstelle an der Universität Dresden hatte, war 2023 während eines Aufenthalts in seiner Heimat festgenommen worden und darf seither das Land nicht verlassen. Als "völlig unakzeptabel" verurteilte Baerbock auch Einreiseverbote zur Klimakonferenz für 76 Abgeordnete der Parlamentarischen Versammlung des Europarats durch Aserbaidschan.

Die Ministerin hob hervor, dass die Menschenrechtslage für sie auch immer Thema bei Gesprächen mit aserbaidschanischen Regierungsvertretern war. Ein am Mittwoch geplantes bilaterales Treffen mit dem Außenminister Aserbaidschans, Dscheihun Bajramow, hatte sie aber wegen einer Erkrankung verschieben müssen. Dieses solle jedoch nachgeholt werden, sagte sie. Baerbock wandte sich aber dagegen, diese Probleme mit den Anliegen der Klimakonferenz zu vermischen. Es sei wichtig, dass auf der Konferenz Menschenrechtsfragen thematisiert würden, aber zugleich dass die Konferenz Ergebnisse zustandebringe.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Rekord-Hitzewelle im Westen der USA zieht in Richtung Osten weiter

Hochsommertemperaturen mitten im März: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut dem Nationalen Wetterdienst NWS nie dagewesene Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten. Für einige Regionen gab der Wetterdienst eine Hitzewarnung aus.

Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten

Extremtemperaturen binnen weniger Tage: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut Nationalem Wetterdienstes NWS Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten.

Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar

Deutschlands Gletscher schmelzen im Rekordtempo. Seit dem Jahr 2023 büßten die Eisflächen in den bayerischen Alpen mehr als ein Viertel ihrer Fläche ein, wie die Hochschule München und die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag unter Verweis auf neue Messungen vom Herbst mitteilten. Insgesamt verloren die Gletscher in nur zwei Jahren rund eine Million Kubikmeter Eis.

Trump erwartet von Japan mehr Einsatz im Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump erwartet von Japan mehr Engagement im Iran-Krieg. Trump sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Weißen Haus, er habe Zusicherungen erhalten, dass Japan "wirklich Verantwortung übernehme". Er fügte hinzu: "Im Gegensatz zur Nato".

Textgröße ändern: