Pallade Veneta - Von der Leyen stellt Aktionsplan für die Autobranche vor

Von der Leyen stellt Aktionsplan für die Autobranche vor


Von der Leyen stellt Aktionsplan für die Autobranche vor
Von der Leyen stellt Aktionsplan für die Autobranche vor / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will am Mittwoch einen Aktionsplan für die Autoindustrie vorstellen. Nach einem Treffen mit Branchenvertretern hatte sie den Herstellern am Montag bereits gelockerte Abgasvorschriften in Aussicht gestellt. Damit sollen drohende Strafzahlungen bei zu hohen Emissionen abgewendet werden. Darüber hinaus werden Vorschläge der Kommissionschefin für einen Ausbau der Elektromobilität erwartet.

Textgröße ändern:

Die europäischen Hersteller sehen sich durch die Konkurrenz aus China und den Handelsstreit mit den USA unter Druck. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt Zollaufschläge von 25 Prozent unter anderem auf Autos aus der EU angekündigt. Besonders deutsche Hersteller dürfte dies hart treffen.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet ist auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. In der Periode von August 2025 bis Juli 2026 seien 2874 Quadratkilometer Wald zerstört worden, teilten die Behörden am Freitag unter Berufung auf Satellitendaten mit. Dies seien 37 Prozent weniger als in den zwölf Monaten davor - und der niedrigste Stand seit der genauen Erfassung der Abholzung im Jahr 2016.

42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen

In der Slowakei ist zum zweiten Mal binnen zwei Tagen ein neuer Allzeit-Hitzerekord aufgestellt worden. In der unweit der Grenze zu Ungarn gelegenen südslowakischen Ortschaft Dolne Plachtince stieg das Thermometer am Donnerstag auf 42,2 Grad, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Das war die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in dem Land.

RWE gibt Offshore-Windparkprojekte in den USA auf

Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Pläne für Offshore-Windkraftprojekte in den USA auf. Das Unternehmen habe einen Vergleich mit dem US-Innenministerium geschlossen, "um Ansprüche gegen die US-Regierung beizulegen und ihre Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzugeben", erklärte der Konzern mit Sitz in Essen am Donnerstag. Für diese Projekte sei "in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben".

Kritik von Naturschützern: Kreuzfahrtbranche weiter auf "fossilem Kurs"

Kreuzfahrten sind bei vielen Bundesbürgern beliebt - doch mit Blick auf die Umweltfolgen bleibt die Branche nach Angaben des Naturschutzbunds Nabu weiter deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zwar investierten die Unternehmen zunehmend in Landstromanschlüsse, die die Schiffe während der Liegezeit im Hafen mit Strom versorgen, anstatt die Motoren laufen lassen zu müssen. Dennoch bleibe die Kreuzfahrtbranche "auf fossilem Kurs", kritisierte der Nabu am Donnerstag.

Textgröße ändern: