Pallade Veneta - Deutscher Wetterdienst rechnet bis 2028 mit deutlich wärmeren Jahren

Deutscher Wetterdienst rechnet bis 2028 mit deutlich wärmeren Jahren


Deutscher Wetterdienst rechnet bis 2028 mit deutlich wärmeren Jahren
Deutscher Wetterdienst rechnet bis 2028 mit deutlich wärmeren Jahren / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht davon aus, dass die Jahre von 2022 bis 2028 deutlich wärmer werden als der bisherige Durchschnitt. Die mittlere Temperatur könne in Deutschland "0,5 bis 1,0 Grad zu warm ausfallen", teilte der Wetterdienst in einer neuen Klimavorhersage am Mittwoch in Offenbach mit. Demnach lag der Durchschnitt in der Zeit von 1991 bis 2020 bei 9,3 Grad - und selbst dieser war den Angaben zufolge schon vergleichsweise warm.

Textgröße ändern:

"Unsere Analysen zeigen, dass der Klimawandel Deutschland auch in den kommenden Jahren deutlich prägen wird", erklärte Tobias Fuchs, Klimavorstand des nationalen Wetterdiensts. Für diesen Sommer zeige sich derselbe Trend steigender Durchschnittstemperaturen. Der DWD rechnet hier "für alle Regionen Deutschlands" mit einem "Temperaturplus von bis zu einem Grad" im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt des Zeitraums von 1991 bis 2020.

In dieser Zeit hatte die mittlere Temperatur 17,6 Grad betragen. Davor hatte die Durchschnittstemperatur im Sommer von 1961 bis 1990 sogar nur bei 16,3 Grad gelegen.

Der DWD berechnete bei der Klimaprognose auch die Trends für den Niederschlag und sagt für die Jahre von 2022 bis 2028 "meist trockenere Verhältnisse für Deutschland voraus" im Vergleich zum Mittel des des Zeitraums von 1991 bis 2020. Im Sommer dieses Jahres seien "normale bis trockenere Verhältnisse" zu erwarten.

Der Wetterdienst wies darauf hin, "dass Klimavorhersagen, vor allem beim Niederschlag, noch Unsicherheiten aufweisen". Die Vorhersagequalität sei nicht mit einer Wettervorhersage für die kommenden Tage vergleichbar, deren Trefferquote bei über 90 Prozent liege.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Niedersachsen verbietet künftig Anbindehaltung von Rindern

Die bereits seit Langem in der Kritik stehende Anbindehaltung von Rindern soll in Niedersachsen künftig verboten werden. "Das Leid der Rinder, die in Anbindehaltung gehalten werden, muss endlich beendet werden", erklärte Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) am Donnerstag. Tierschützer begrüßten, dass Niedersachsen als erstes Bundesland vollständig aus der Anbindehaltung von Rindern aussteige.

EU hofft auf baldigen Abschluss eines Handelsabkommens mit Australien

Nach Handelsverträgen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten und Indien hofft die EU auf den baldigen Abschluss eines weiteren Abkommens mit Australien. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und Agrarkommissar Christophe Hansen empfangen nach Kommissionsangaben am kommenden Donnerstag ein australisches Verhandlungsteam in Brüssel. Der Abschluss könnte in den Wochen danach folgen.

Australischer Junge schwimmt vier Stunden im Meer und rettet abgetriebene Familie

In Australien ist ein Teenager vier Stunden lang vom offenen Meer an die Küste geschwommen, um seine Familie zu retten. Der 13-jährige Austin Appelbee legte vier Kilometer im Meer zurück, nachdem er mit seiner Mutter und seinen beiden jüngeren Geschwistern vor der Südwestküste Australiens abgetrieben worden war. Am Strand alarmierte er dann die Rettungskräfte. Nach der erfolgreichen Rettungsaktion lobten diese am Dienstag die "übermenschlichen" Überlebensinstinkte des Jungen.

Für weniger Importe aus China: USA legen Rohstoffreserve an

Die USA wollen eine Rohstoffreserve für die Industrie aufbauen und damit unabhängiger von China werden. Dafür sei eine Anschubfinanzierung von fast zwölf Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro) geplant, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Präsident Donald Trump wollte den Plan demnach in Kürze verkünden.

Textgröße ändern: