Pallade Veneta - EY: Dax-Konzerne senken CO2-Ausstoß 2024 insgesamt um sechs Prozent

EY: Dax-Konzerne senken CO2-Ausstoß 2024 insgesamt um sechs Prozent


EY: Dax-Konzerne senken CO2-Ausstoß 2024 insgesamt um sechs Prozent
EY: Dax-Konzerne senken CO2-Ausstoß 2024 insgesamt um sechs Prozent / Foto: INA FASSBENDER - AFP

Die Top-Unternehmen in Deutschland haben im vergangenen Jahr insgesamt weniger Treibhausgase ausgestoßen als im Vorjahr. Wie die Beratungsfirma EY in Stuttgart am Montag mitteilte, gingen die Emissionen der 40 Dax-Unternehmen um sechs Prozent oder 11,6 Millionen Tonnen CO2 zurück. Bei 16 Dax-Unternehmen stiegen die Emissionen verglichen mit dem Vorjahr an.

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"Die deutsche Wirtschaft kommt bei der Reduzierung der CO2-Emissionen zwar weiter voran, aber der Weg ist keineswegs ganz gradlinig", erklärte Simon Fahrenholz, Leiter der Nachhaltigkeitsberatung EY-Partheon. Wird die Lieferkette bei der Auswertung mitbetrachtet, gab es im vergangenen Jahr mit 19 Prozent einen deutlichen Anstieg. EY führt dies jedoch vor allem auf neue Standards zu Nachhaltigkeitsberichten und nicht auf eine tatsächliche Zunahme zurück.

Durch die neuen Pflichten gebe es "erstmals vollständige Transparenz über die Klimabilanz der Dax-Konzerne". Auch ein "Verschieben" eigener Emissionen in die Lieferkette werde so sichtbar.

Ohne Berücksichtigung der Lieferkette reduzierten 22 der 40 DAX-Firmen ihre Emissionen, 16 berichteten über einen höheren Treibhausgasausstoß. Keine Angaben machte die Qiagen-Gruppe und die Porsche Holding veröffentlichte erstmals Daten zu ihrem Ausstoß.

Gut 70 Prozent der Emissionen ohne die Lieferkette entfielen laut EY im vergangenen Jahr auf den Energieriesen RWE und den Baustoffkonzern Heidelberg Materials. Beide reduzierten ihre Emissionen. Bei den Gesamtemissionen inklusive Lieferkette liegen Siemens Energy, Airbus, Siemens und Volkswagen vorne.

Der Energieverbrauch der Dax-Konzerne zog 2024 um neun Prozent an. 14 Unternehmen nutzten weniger Energie, 21 mehr. Zu beachten ist laut EY jedoch, dass RWE aus Essen erstmals Angaben machte. Damit markiere das vergangene Jahr "den Startpunkt für eine echte Inventur".

Ein Großteil (84 Prozent) des Energieverbrauchs entfiel laut EY auf fossile Energieträger. 15,7 Prozent indes kamen aus erneuerbaren Quellen.

L.Bufalini--PV

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