Pallade Veneta - Unwetter in Alpen: Bahnstrecke Paris-Mailand erneut gesperrt

Unwetter in Alpen: Bahnstrecke Paris-Mailand erneut gesperrt


Unwetter in Alpen: Bahnstrecke Paris-Mailand erneut gesperrt
Unwetter in Alpen: Bahnstrecke Paris-Mailand erneut gesperrt / Foto: JEAN-PHILIPPE KSIAZEK - AFP/Archiv

Nach einem Unwetter in den französischen Alpen in Folge der extremen Hitzewelle ist der Zugverkehr zwischen Paris und Mailand wegen einer Schlammlawine unterbrochen. Die Verbindung werde mindestens einige Tage ausfallen, teilte die französische Bahn SNCF am Dienstag mit. Falls die Gleise beschädigt seien, könne dies auch länger dauern.

Textgröße ändern:

Die durch starke Gewitter ausgelöste Schlammlawine bedeckt seit Montagnachmittag die Gleise am Bahnhof von Modane kurz vor der Grenze zu Italien. Die Aufräumarbeiten dauerten am Dienstag an.

In den Straßen des Ortes stand das Wasser zeitweise bis zu einem halben Meter hoch. Etwa 100 Keller wurden überschwemmt. In benachbarten Orten wurden mehrere Wohnhäuser und Unterkünfte auf einem Campingplatz beschädigt. Zunächst gab es keine Berichte über Verletzte.

Die Bahnverbindung zwischen Paris und Mailand war bereits nach einem Erdrutsch im Sommer 2023 für 19 Monate lang unterbrochen gewesen. Die französischen und die italienischen Züge hatten die Verbindung erst im April wieder aufgenommen.

Nach Einschätzung von Wissenschaftlern nimmt die Zahl und Intensität extremer Wetterphänomene durch den menschengemachten Klimawandel zu. Dazu zählen Hitzeperioden ebenso wie Starkregen.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Rekord-Hitzewelle im Westen der USA zieht in Richtung Osten weiter

Hochsommertemperaturen mitten im März: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut dem Nationalen Wetterdienst NWS nie dagewesene Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten. Für einige Regionen gab der Wetterdienst eine Hitzewarnung aus.

Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten

Extremtemperaturen binnen weniger Tage: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut Nationalem Wetterdienstes NWS Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten.

Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar

Deutschlands Gletscher schmelzen im Rekordtempo. Seit dem Jahr 2023 büßten die Eisflächen in den bayerischen Alpen mehr als ein Viertel ihrer Fläche ein, wie die Hochschule München und die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag unter Verweis auf neue Messungen vom Herbst mitteilten. Insgesamt verloren die Gletscher in nur zwei Jahren rund eine Million Kubikmeter Eis.

Trump erwartet von Japan mehr Einsatz im Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump erwartet von Japan mehr Engagement im Iran-Krieg. Trump sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Weißen Haus, er habe Zusicherungen erhalten, dass Japan "wirklich Verantwortung übernehme". Er fügte hinzu: "Im Gegensatz zur Nato".

Textgröße ändern: