Pallade Veneta - Sturzflut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Suche nach Vermissten dauert an

Sturzflut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Suche nach Vermissten dauert an


Sturzflut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Suche nach Vermissten dauert an
Sturzflut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Suche nach Vermissten dauert an / Foto: RONALDO SCHEMIDT - AFP

Bei der verheerenden Sturzflut im US-Bundesstaat Texas haben die Rettungskräfte über 40 Tote geborgen, darunter mehrere Kinder. "Wir haben im Landkreis Kerr 43 Tote geborgen. Darunter sind 28 Erwachsene und 15 Kinder", sagte der Sheriff von Kerr, Larry Leitha, am Samstag vor Journalisten. Zuvor hatte er gesagt, dass die Identität mehrerer toter Kinder und Erwachsener noch ungeklärt sei.

Textgröße ändern:

Die Zahl der Opfer war im Laufe des Tages mehrfach nach oben korrigiert worden. Die Suche nach weiteren Leichen und Überlebenden dauert an. Rettungsteams suchten in der Luft, am Boden und im Wasser, sagte der Leiter des texanischen Katastrophenschutzes, Nim Kidd. "Wir werden weitersuchen, bis alle Vermissten gefunden sind", fügte er hinzu. Bis Samstagmorgen konnten laut Leitha 850 Menschen gerettet werden, darunter acht Verletzte.

Auch nach vielen vermissten Mädchen aus einem Sommerlager am Ufer des überlaufenen Flusses Guadalupe wurde weiterhin gesucht. Der Wasserstand des Flusses war am Freitag binnen 45 Minuten um acht Meter angestiegen.

Die Überschwemmungen vom Freitag wurden durch heftige Regenfälle von bis zu 300 Litern pro Quadratmeter ausgelöst - ein Drittel der durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge im Landkreis Kerr. Der Wetterdienst sagte weiteren Starkregen und "örtlich katastrophale" Sturzfluten in der Region voraus.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Hitzewelle in Frankreich: Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich hat der Kraftwerkbetreiber EDF das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte EDF am Dienstag mit. Das Wasser im Fluss Garonne droht, den Grenzwert von 28 Grad zu überschreiten. Das Atomkraftwerk nutzt das Wasser des Flusses, um die Reaktoren zu kühlen und leitet es erwärmt in den Fluss zurück.

Verbände: Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen bringt 20 Milliarden Euro

Ein Bündnis von BUND, Klima-Allianz Deutschland und Auto Club Europa (ACE) fordert von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), auf den Neubau zusätzlicher Autobahnen und Bundesstraßen zu verzichten und einen "klaren Fokus auf den Erhalt" zu setzen. Der Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen berge ein Einsparpotenzial von 20 Milliarden Euro, erklärten die Verbände am Dienstag. Das zeige eine Untersuchung des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

Hitzewelle in Europa: Schulen geschlossen und Züge gestrichen

Die Hitzewelle hat Europa weiter fest im Griff - an mehreren Orten kletterte das Thermometer am Montag auf über 40 Grad. In Frankreich galt für mehr als die Hälfte des Landes die höchste Hitzewarnstufe Rot. Die französischen Behörden meldeten mehrere Hitzetote und mehr als ein Dutzend tödliche Badeunfälle. In Frankreich und Belgien wurden wegen der Hitze Züge gestrichen, auch für England galten Hitzewarnungen. Mit Abkühlung wird erst für Ende der Woche gerechnet.

Massive ukrainische Angriffe auf die Krim - Russische Behörden stellen Treibstoffverkauf ein

Nach massiven ukrainischen Angriffen auf die von Russland besetzte Halbinsel Krim ist der Verkauf von Treibstoff dort nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden eingestellt worden. Seit 9.00 Uhr (Ortszeit, 8.00 Uhr MESZ) werde kein Treibstoff mehr verkauft, teilte Gouverneur Sergej Aksjonow am Sonntag mit. Bei den Angriffen wurden Aksjonow zufolge vier Menschen getötet und 28 weitere verletzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von Angriffen auf beiden Seiten der Krim-Brücke, die das russische Festland und die Halbinsel verbindet.

Textgröße ändern: