Pallade Veneta - Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist Schmetterling des Jahres 2026

Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist Schmetterling des Jahres 2026


Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist Schmetterling des Jahres 2026
Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist Schmetterling des Jahres 2026 / Foto: Tauseef MUSTAFA - AFP/Archiv

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist der Schmetterling des Jahres 2026. Der zimtbraune Tagfalter wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der BUND-NRW-Naturschutzstiftung ausgewählt, wie beide am Donnerstag mitteilten. Er ist für seinen Lebenszyklus auf zwei andere Arten angewiesen. Während seiner Flugzeit von Juli bis August nutzt er die Blüten des Großen Wiesenknopfs als Nahrungsquelle und Eiablageort.

Textgröße ändern:

Die jungen Larven ernähren sich von den Blüten, bevor sie von Knotenameisen in deren Nester getragen werden. Dort leben die Raupen von der Ameisenbrut, bevor sie sich verpuppen und im folgenden Sommer als Falter schlüpfen. "Dieses komplexe Zusammenspiel von Pflanze, Falter und Ameise ist faszinierend – und zugleich extrem störanfällig", erklärte Jochen Behrmann von der BUND-NRW-Naturschutzstiftung.

Die Bestände des Großen Wiesenknopfs seien durch intensivere Grünlandnutzung und verstärkte Düngung zurückgegangen, Auch die Knotenameise werde seltener, weil Böden durch den Klimawandel heißer und trockener würden. Dadurch verschwänden immer mehr Lebensräume für den nach EU-Recht streng geschützten Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet ist auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. In der Periode von August 2025 bis Juli 2026 seien 2874 Quadratkilometer Wald zerstört worden, teilten die Behörden am Freitag unter Berufung auf Satellitendaten mit. Dies seien 37 Prozent weniger als in den zwölf Monaten davor - und der niedrigste Stand seit der genauen Erfassung der Abholzung im Jahr 2016.

42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen

In der Slowakei ist zum zweiten Mal binnen zwei Tagen ein neuer Allzeit-Hitzerekord aufgestellt worden. In der unweit der Grenze zu Ungarn gelegenen südslowakischen Ortschaft Dolne Plachtince stieg das Thermometer am Donnerstag auf 42,2 Grad, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Das war die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in dem Land.

RWE gibt Offshore-Windparkprojekte in den USA auf

Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Pläne für Offshore-Windkraftprojekte in den USA auf. Das Unternehmen habe einen Vergleich mit dem US-Innenministerium geschlossen, "um Ansprüche gegen die US-Regierung beizulegen und ihre Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzugeben", erklärte der Konzern mit Sitz in Essen am Donnerstag. Für diese Projekte sei "in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben".

Kritik von Naturschützern: Kreuzfahrtbranche weiter auf "fossilem Kurs"

Kreuzfahrten sind bei vielen Bundesbürgern beliebt - doch mit Blick auf die Umweltfolgen bleibt die Branche nach Angaben des Naturschutzbunds Nabu weiter deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zwar investierten die Unternehmen zunehmend in Landstromanschlüsse, die die Schiffe während der Liegezeit im Hafen mit Strom versorgen, anstatt die Motoren laufen lassen zu müssen. Dennoch bleibe die Kreuzfahrtbranche "auf fossilem Kurs", kritisierte der Nabu am Donnerstag.

Textgröße ändern: