Pallade Veneta - Tödliche Armbrustattacken auf Wasservögel an Mosel: Ermittlungen gegen 42-Jährigen

Tödliche Armbrustattacken auf Wasservögel an Mosel: Ermittlungen gegen 42-Jährigen


Tödliche Armbrustattacken auf Wasservögel an Mosel: Ermittlungen gegen 42-Jährigen
Tödliche Armbrustattacken auf Wasservögel an Mosel: Ermittlungen gegen 42-Jährigen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein Mann soll im rheinland-pfälzischen Moselort Konz einen Schwan und zwei Nilgänse mit einer Armbrust tödlich verletzt haben. Der 42-Jährige feuerte im November mutmaßlich Armbrustbolzen auf die Tiere ab, wie das Polizeipräsidium Trier am Montag mitteilte. Eine Wohnungdurchsuchung bei dem Beschuldigten habe den Verdacht erhärtet. Die Vögel wurden bei den Taten demnach schwer verletzt gefunden und konnten nicht mehr gerettet werden.

Textgröße ändern:

Bei der Wohnungsdurchsuchung am Freitag seien eine passende Armbrust sowie dazugehörige Bolzen beschlagnahmt worden, berichtete die Polizei. Die Schüsse auf die Tiere ereigneten sich den Angaben zufolge am 8., 9. und 23. November am Moselufer. Zudem wird geprüft, ob der Verdächtige aus Konz für Luftgewehr- und Luftpistolenschüsse auf Gänse an der Mosel im Spätsommer verantwortlich sein könnte. Die Ermittlungen laufen noch.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet ist auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. In der Periode von August 2025 bis Juli 2026 seien 2874 Quadratkilometer Wald zerstört worden, teilten die Behörden am Freitag unter Berufung auf Satellitendaten mit. Dies seien 37 Prozent weniger als in den zwölf Monaten davor - und der niedrigste Stand seit der genauen Erfassung der Abholzung im Jahr 2016.

42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen

In der Slowakei ist zum zweiten Mal binnen zwei Tagen ein neuer Allzeit-Hitzerekord aufgestellt worden. In der unweit der Grenze zu Ungarn gelegenen südslowakischen Ortschaft Dolne Plachtince stieg das Thermometer am Donnerstag auf 42,2 Grad, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Das war die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in dem Land.

RWE gibt Offshore-Windparkprojekte in den USA auf

Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Pläne für Offshore-Windkraftprojekte in den USA auf. Das Unternehmen habe einen Vergleich mit dem US-Innenministerium geschlossen, "um Ansprüche gegen die US-Regierung beizulegen und ihre Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzugeben", erklärte der Konzern mit Sitz in Essen am Donnerstag. Für diese Projekte sei "in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben".

Kritik von Naturschützern: Kreuzfahrtbranche weiter auf "fossilem Kurs"

Kreuzfahrten sind bei vielen Bundesbürgern beliebt - doch mit Blick auf die Umweltfolgen bleibt die Branche nach Angaben des Naturschutzbunds Nabu weiter deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zwar investierten die Unternehmen zunehmend in Landstromanschlüsse, die die Schiffe während der Liegezeit im Hafen mit Strom versorgen, anstatt die Motoren laufen lassen zu müssen. Dennoch bleibe die Kreuzfahrtbranche "auf fossilem Kurs", kritisierte der Nabu am Donnerstag.

Textgröße ändern: