Pallade Veneta - Riesige Pinienbäume in der Nähe des Kolosseums in Rom gefällt

Riesige Pinienbäume in der Nähe des Kolosseums in Rom gefällt


Riesige Pinienbäume in der Nähe des Kolosseums in Rom gefällt
Riesige Pinienbäume in der Nähe des Kolosseums in Rom gefällt / Foto: Filippo MONTEFORTE - AFP

In der Nähe des Kolosseums in Rom sind am Freitag riesige Pinienbäume gefällt worden, nachdem mehrere Menschen von einem umstürzenden Baum verletzt worden waren. Untersuchungen zur Stabilität der Bäume hätten gezeigt, dass zwölf von zunächst 36 überprüften Pinien drohten umzufallen, teilte der Stadtrat der italienischen Hauptstadt mit. Sie müssten entfernt und ersetzt werden.

Textgröße ändern:

Die riesigen Schirmpinien gehören genauso zu Rom wie die antiken Ruinen und gepflasterten Straßen - die Bewohnerinnen und Bewohner der italienischen Hauptstadt hängen an ihnen. Doch seit Beginn des Jahres waren in der Gegend zwischen der Piazza Venezia und dem Kolosseum - die oft voller Touristen ist - mehrere Bäume umgestürzt. Vor rund zwei Wochen wurden drei Menschen durch einen umfallenden Baum leicht verletzt.

"Es ist traurig, sie zu fällen, sie sind so majestätisch", sagte die portugiesische Touristin Margarida Dos Santos Fernandes am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Es ist schade, aber es ist offenbar zum Wohle aller", fügte die 53-Jährige hinzu.

Die gefällten Pinien würden durch Bäume derselben Art und Größe sowie desselben Alters ersetzt, erklärte die Stadtverwaltung. Die Pinien, die gefällt würden, seien sehr alt und durch jahrzehntelange menschliche Eingriffe, beengte Standorte und extreme Wetterereignisse instabil geworden.

Italien ist besonders vom Klimawandel betroffen. In den vergangenen Jahren erlebte das Land zunehmend extreme Wetterereignisse.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Umweltverbände fordern Kurswechsel: Raus aus der fossilen Krise

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) sowie mehrere Einzelverbände haben vor dem Hintergrund der aktuellen Krise einen Kurswechsel weg von fossilen Energieträgern gefordert. "Deutschlands Abhängigkeit von Öl und Gas verschärft die Klimakrise massiv und ist zugleich eine akute Gefahr für wirtschaftliche Stabilität, soziale Sicherheit und unsere demokratische Souveränität", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Kritik gibt es am aktuellen Kurs der Bundesregierung.

Vor Ostseeküste liegender Wal bewegt sich nicht von der Stelle

Der vor der Ostseeküste liegende Buckelwal hat sich bislang nicht mehr von der Stelle bewegt. Der Wal habe sich bis Donnerstagmorgen "nicht bewegt und atmet etwa alle fünf Minuten", sagte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund. Der Meeressäuger werde weiterhin von Experten aus der Ferne beobachtet. Dabei zeigten sich im Vergleich zum Mittwoch keine Änderungen.

Keine Hoffnung mehr für Buckelwal: Tier vor Ostseeküste liegt im Sterben

Für den wochenlang vor der Ostseeküste umherirrenden Buckelwal gibt es keine Hoffnung mehr. Behörden und Experten stellten am Mittwoch die aktiven Bemühungen zur Rettung des in flachem Wasser vor der Insel Poel bei Wismar in Mecklenburg-Vorpommern festliegenden Meeressäugers ein. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte der Experte Burkard Baschek bei einer streckenweise emotionalen gemeinsamen Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD).

Bund stellt 80 Millionen für Anpassung von Städten an Klimawandel bereit

Mit 80 Millionen Euro unterstützt der Bund die Anpassung von Städten und Gemeinden an den Klimawandel. Diese können dafür nun bis Ende Juni Projektvorschläge einreichen, wie das Bundesbauministerium am Mittwoch mitteilte. Über die Auswahl entscheidet dann der Haushaltsausschuss des Bundestags. Das Geld für die Projekte kommt aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) der Bundesregierung.

Textgröße ändern: