Pallade Veneta - Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten

Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten


Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten
Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten / Foto: Patrick T. Fallon - AFP

Extremtemperaturen binnen weniger Tage: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut Nationalem Wetterdienstes NWS Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten.

Textgröße ändern:

Mit einer Temperatur von 33,3 Grad Celsius wurde am Samstag unter anderem in Kansas City in Missouri und der Kleinstadt North Platte in Nebraska ein neuer Temperaturrekord für März aufgestellt. In der Hauptstadt von Kansas, Topeka, wurden 35 Grad Celsius gemessen - ein Rekordwert für März. Wyomings Hauptstadt Cheyenne verzeichnete erstmals im März Temperaturen von 28,3 Grad Celsius.

In der Stadt Chanute in Kansas stiegen die Temperaturen binnen vier Tagen nach einem Rekordtief von Minus 10,5 Grad Celsius auf einen Höchstwert von 32,8 Grad Celsius. Auch in anderen US-Städten wurden am Samstag Rekordtemperaturen verzeichnet, darunter Denver mit 30 Grad Celsius, Grand Island in Nebraska sowie Midland in Texas mit jeweils 37 Grad Celsius.

Am Freitag war zunächst der Westen der USA von der Rekord-Hitzewelle heimgesucht worden. In der Wüstenregion nahe der Grenze zwischen Kalifornien und Arizona wurden Extremtemperaturen von 44,4 Grad Celsius gemessen. Laut Experten ist die Rekordhitze mit ziemlicher Sicherheit eine Folge des vom Menschen verursachten Klimawandels.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet ist auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. In der Periode von August 2025 bis Juli 2026 seien 2874 Quadratkilometer Wald zerstört worden, teilten die Behörden am Freitag unter Berufung auf Satellitendaten mit. Dies seien 37 Prozent weniger als in den zwölf Monaten davor - und der niedrigste Stand seit der genauen Erfassung der Abholzung im Jahr 2016.

42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen

In der Slowakei ist zum zweiten Mal binnen zwei Tagen ein neuer Allzeit-Hitzerekord aufgestellt worden. In der unweit der Grenze zu Ungarn gelegenen südslowakischen Ortschaft Dolne Plachtince stieg das Thermometer am Donnerstag auf 42,2 Grad, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Das war die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in dem Land.

RWE gibt Offshore-Windparkprojekte in den USA auf

Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Pläne für Offshore-Windkraftprojekte in den USA auf. Das Unternehmen habe einen Vergleich mit dem US-Innenministerium geschlossen, "um Ansprüche gegen die US-Regierung beizulegen und ihre Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzugeben", erklärte der Konzern mit Sitz in Essen am Donnerstag. Für diese Projekte sei "in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben".

Kritik von Naturschützern: Kreuzfahrtbranche weiter auf "fossilem Kurs"

Kreuzfahrten sind bei vielen Bundesbürgern beliebt - doch mit Blick auf die Umweltfolgen bleibt die Branche nach Angaben des Naturschutzbunds Nabu weiter deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zwar investierten die Unternehmen zunehmend in Landstromanschlüsse, die die Schiffe während der Liegezeit im Hafen mit Strom versorgen, anstatt die Motoren laufen lassen zu müssen. Dennoch bleibe die Kreuzfahrtbranche "auf fossilem Kurs", kritisierte der Nabu am Donnerstag.

Textgröße ändern: