Pallade Veneta - US-Gesundheitsminister Kennedy: Ringelnatter-Video geht viral

US-Gesundheitsminister Kennedy: Ringelnatter-Video geht viral


US-Gesundheitsminister Kennedy: Ringelnatter-Video geht viral
US-Gesundheitsminister Kennedy: Ringelnatter-Video geht viral / Foto: Handout - @RobertKennedyJr / X/AFP

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy (RFK) Jr. ist schon häufiger mit skurrilen Tiergeschichten aufgefallen. Nun ging ein Video viral, in dem er zwei schwarze Ringelnattern mit bloßen Händen fing und offenbar gebissen wurde. "Bobby, bitte - oh Gott", ist seine Frau, die Schauspielerin Cheryl Hines, im Hintergrund zu hören. Bis Mittwoch wurde der Clip fast acht Millionen Mal angeschaut.

Textgröße ändern:

Kennedy veröffentlichte das Video im Kurzbotschaftendienst X. Darauf ist zu sehen, wie er sich - in Hemd, Krawatte, Anzughose und in Socken ohne Schuhe - nach den schwarzen Nattern bückt und sie schließlich lachend in die Luft hält. Dabei wird er offenbar von einer der Schlangen in die linke Hand gebissen.

Die Aufnahme entstand Kennedys Angaben zufolge in Palm Beach in Florida auf der Terrasse von Mehmet Oz, dem Leiter der Gesundheitsbehörde CMS. "Cheryl feuert mich bei der Entfernung von zwei Schwarznattern von Dr. Oz' Terrasse an", überschrieb Kennedy das Video.

Tierschützer äußerten sich teils entsetzt über den Minister. Schwarznattern seien zwar an sich nicht giftig, sagte Cameron Young vom Zentrum für Schlangenschutz in Colorado. "Ich will aber nicht, dass die Leute ihn nachahmen. Wenn ein Kind eine echte Giftschlange in die Hand nimmt, weil RFK so etwas getan hat, könnte das Kind eine medizinisch relevante Bisswunde erleiden."

Der Neffe des früheren Präsidenten John F. Kennedy gilt als Impfkritiker und hatte bereits öfter mit skurrilen Geschichten auch aus seinem Privatleben für Aufsehen gesorgt. So erzählte er etwa in einem Video, dass er einmal einen toten Bären gefunden und im New Yorker Central Park entsorgt habe. In diesem Jahr schrieb er in einem Buch, er habe einem toten Waschbären am Straßenrand gefunden und ihm den Penis abgeschnitten, um ihn später zu untersuchen.

Auch berichtete eine Tochter Kennedys, ihr Vater habe den Schädel eines toten Wals am Strand abgesägt und auf dem Dach seines Autos abtransportiert - dem ging sogar die Ozeanbehörde NOAA nach, die aber keine Belege für die blutige Wal-Story fand.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet ist auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. In der Periode von August 2025 bis Juli 2026 seien 2874 Quadratkilometer Wald zerstört worden, teilten die Behörden am Freitag unter Berufung auf Satellitendaten mit. Dies seien 37 Prozent weniger als in den zwölf Monaten davor - und der niedrigste Stand seit der genauen Erfassung der Abholzung im Jahr 2016.

42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen

In der Slowakei ist zum zweiten Mal binnen zwei Tagen ein neuer Allzeit-Hitzerekord aufgestellt worden. In der unweit der Grenze zu Ungarn gelegenen südslowakischen Ortschaft Dolne Plachtince stieg das Thermometer am Donnerstag auf 42,2 Grad, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Das war die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in dem Land.

RWE gibt Offshore-Windparkprojekte in den USA auf

Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Pläne für Offshore-Windkraftprojekte in den USA auf. Das Unternehmen habe einen Vergleich mit dem US-Innenministerium geschlossen, "um Ansprüche gegen die US-Regierung beizulegen und ihre Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzugeben", erklärte der Konzern mit Sitz in Essen am Donnerstag. Für diese Projekte sei "in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben".

Kritik von Naturschützern: Kreuzfahrtbranche weiter auf "fossilem Kurs"

Kreuzfahrten sind bei vielen Bundesbürgern beliebt - doch mit Blick auf die Umweltfolgen bleibt die Branche nach Angaben des Naturschutzbunds Nabu weiter deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zwar investierten die Unternehmen zunehmend in Landstromanschlüsse, die die Schiffe während der Liegezeit im Hafen mit Strom versorgen, anstatt die Motoren laufen lassen zu müssen. Dennoch bleibe die Kreuzfahrtbranche "auf fossilem Kurs", kritisierte der Nabu am Donnerstag.

Textgröße ändern: