Pallade Veneta - Mosel weist so viele Blaualgen auf wie noch nie

Mosel weist so viele Blaualgen auf wie noch nie


Mosel weist so viele Blaualgen auf wie noch nie
Mosel weist so viele Blaualgen auf wie noch nie / Foto: PATRIK STOLLARZ - AFP/Archiv

In der Mosel gibt es so viele Blaualgen wie noch nie. Der für das Badeverbot maßgebliche Grenzwert von 75 Mikrogramm Blaualgen-Chlorophyll A pro Liter werde teilweise um das Doppelte überschritten, teilte das rheinland-pfälzische Landesumweltamt am Mittwoch in Mainz mit. In Fankel im Landkreis Cochem-Zell wurden mehr als 153 Mikrogramm gemessen. Die Behörde warnte vor einem Kontakt mit dem Wasser.

Textgröße ändern:

Gewässer und Ufer mit deutlich grüner Färbung sollten gemieden werden. Zudem solle das Wasser auf keinen Fall getrunken werden. Das Landesumweltamt forderte dazu auf, auch Hunde und Pferde vom Wasser fernzuhalten. Auch Schwimmen und andere Sportarten mit engem Kontakt zum Moselwasser sollen vermieden werden. Verboten ist der Wassersport allerdings nicht.

Das Landesumweltamt wies darauf hin, dass die Mosel kein Badegewässer ist. Blaualgen bilden in langsam fließenden Bereichen grüne Teppiche. Sie entstehen durch eine massenhafte Vermehrung von Cyanobakterien. Blaualgen können Giftstoffe ins Wasser absondern. Bei Kontakt mit Schleimhäuten können sie Reizungen, Bindehautentzündungen oder Quaddeln auf der Haut auslösen.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Niedersachsen verbietet künftig Anbindehaltung von Rindern

Die bereits seit Langem in der Kritik stehende Anbindehaltung von Rindern soll in Niedersachsen künftig verboten werden. "Das Leid der Rinder, die in Anbindehaltung gehalten werden, muss endlich beendet werden", erklärte Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) am Donnerstag. Tierschützer begrüßten, dass Niedersachsen als erstes Bundesland vollständig aus der Anbindehaltung von Rindern aussteige.

EU hofft auf baldigen Abschluss eines Handelsabkommens mit Australien

Nach Handelsverträgen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten und Indien hofft die EU auf den baldigen Abschluss eines weiteren Abkommens mit Australien. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und Agrarkommissar Christophe Hansen empfangen nach Kommissionsangaben am kommenden Donnerstag ein australisches Verhandlungsteam in Brüssel. Der Abschluss könnte in den Wochen danach folgen.

Australischer Junge schwimmt vier Stunden im Meer und rettet abgetriebene Familie

In Australien ist ein Teenager vier Stunden lang vom offenen Meer an die Küste geschwommen, um seine Familie zu retten. Der 13-jährige Austin Appelbee legte vier Kilometer im Meer zurück, nachdem er mit seiner Mutter und seinen beiden jüngeren Geschwistern vor der Südwestküste Australiens abgetrieben worden war. Am Strand alarmierte er dann die Rettungskräfte. Nach der erfolgreichen Rettungsaktion lobten diese am Dienstag die "übermenschlichen" Überlebensinstinkte des Jungen.

Für weniger Importe aus China: USA legen Rohstoffreserve an

Die USA wollen eine Rohstoffreserve für die Industrie aufbauen und damit unabhängiger von China werden. Dafür sei eine Anschubfinanzierung von fast zwölf Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro) geplant, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Präsident Donald Trump wollte den Plan demnach in Kürze verkünden.

Textgröße ändern: