Pallade Veneta - Weltweite Zivilluftfahrt will bis 2050 CO2-neutral werden

Weltweite Zivilluftfahrt will bis 2050 CO2-neutral werden


Weltweite Zivilluftfahrt will bis 2050 CO2-neutral werden
Weltweite Zivilluftfahrt will bis 2050 CO2-neutral werden / Foto: NOEL CELIS - AFP/Archiv

Bis zum Jahr 2050 soll die weltweite Zivilluftfahrt CO2-neutral gestaltet werden. Auf dieses Ziel hätten sich die Mitgliedstaaten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (Icao) am Freitag geeinigt, schrieb die UN-Unterorganisation im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Textgröße ändern:

Die Vertreter der 193 Staaten, die sich am Sitz der Organisation in Montréal versammelt hatten, hätten eine "historische Einigung auf ein ehrgeiziges kollektives langfristiges Ziel von null Kohlenstoffemissionen bis zum Jahr 2050" erzielt. Dies sei ein "exzellentes Ergebnis", erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus EU-Kreisen. Lediglich vier Staaten, darunter China, hätten Vorbehalte angemeldet.

Der Luftverkehr steht wegen seiner Rolle in der Klimakrise immer wieder in der Kritik. Der Sektor, der heute für 2,5 bis drei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist, ist schwierig auf erneuerbare Energien umzustellen.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Hitzewelle in Frankreich: Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich hat der Kraftwerkbetreiber EDF das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte EDF am Dienstag mit. Das Wasser im Fluss Garonne droht, den Grenzwert von 28 Grad zu überschreiten. Das Atomkraftwerk nutzt das Wasser des Flusses, um die Reaktoren zu kühlen und leitet es erwärmt in den Fluss zurück.

Verbände: Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen bringt 20 Milliarden Euro

Ein Bündnis von BUND, Klima-Allianz Deutschland und Auto Club Europa (ACE) fordert von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), auf den Neubau zusätzlicher Autobahnen und Bundesstraßen zu verzichten und einen "klaren Fokus auf den Erhalt" zu setzen. Der Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen berge ein Einsparpotenzial von 20 Milliarden Euro, erklärten die Verbände am Dienstag. Das zeige eine Untersuchung des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

Hitzewelle in Europa: Schulen geschlossen und Züge gestrichen

Die Hitzewelle hat Europa weiter fest im Griff - an mehreren Orten kletterte das Thermometer am Montag auf über 40 Grad. In Frankreich galt für mehr als die Hälfte des Landes die höchste Hitzewarnstufe Rot. Die französischen Behörden meldeten mehrere Hitzetote und mehr als ein Dutzend tödliche Badeunfälle. In Frankreich und Belgien wurden wegen der Hitze Züge gestrichen, auch für England galten Hitzewarnungen. Mit Abkühlung wird erst für Ende der Woche gerechnet.

Massive ukrainische Angriffe auf die Krim - Russische Behörden stellen Treibstoffverkauf ein

Nach massiven ukrainischen Angriffen auf die von Russland besetzte Halbinsel Krim ist der Verkauf von Treibstoff dort nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden eingestellt worden. Seit 9.00 Uhr (Ortszeit, 8.00 Uhr MESZ) werde kein Treibstoff mehr verkauft, teilte Gouverneur Sergej Aksjonow am Sonntag mit. Bei den Angriffen wurden Aksjonow zufolge vier Menschen getötet und 28 weitere verletzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von Angriffen auf beiden Seiten der Krim-Brücke, die das russische Festland und die Halbinsel verbindet.

Textgröße ändern: