Pallade Veneta - Paritätischer: Armut führt zu digitaler Ausgrenzung

Paritätischer: Armut führt zu digitaler Ausgrenzung


Paritätischer: Armut führt zu digitaler Ausgrenzung
Paritätischer: Armut führt zu digitaler Ausgrenzung / Foto: Loic VENANCE - AFP/Archiv

Armut führt einer Studie zufolge zu digitaler Ausgrenzung. Armen Menschen fehle es im Vergleich zu nicht von Armut Betroffenen doppelt so oft an den nötigen technischen Geräten und Voraussetzungen zur digitalen Teilhabe, erklärte der Paritätische Wohlfahrtsverband am Dienstag. Zudem könnten sie ihre digitalen Fähigkeiten viel seltener über den Beruf verbessern. Der Sozialverband warnte vor einer wachsenden digitalen Kluft.

Textgröße ändern:

Der vom Verband vorgelegten Studie zufolge sorgt sich rund ein Drittel der Deutschen, angesichts der rasanten technischen Entwicklung nicht mithalten zu können. Für von Armut Betroffene sei dieses Risiko jedoch ungleich höher - jeder Fünfte in dieser Gruppe verfügt demnach nicht einmal über einen eigenen Internetanschluss.

Zudem fehle es häufig an digitaler Praxis. Während viele Erwerbstätige über ihren Beruf digitale Kompetenzen erwerben könnten, spielten digitale Arbeitsmittel bei von Armut betroffenen Erwerbstätigen kaum eine Rolle. Zwei Drittel der Armutsbetroffenen gaben laut Studie an, beruflich nie Laptop, Smartphone oder Tablet zu nutzen. Mehr als die Hälfte hat auch sonst beruflich nie mit digitalen Anwendungen oder Programmen zu tun.

Internetzugang und Computer seien aber "kein Luxus, sondern gehören ohne Frage zum Existenzminimum", erklärte Gwendolyn Stilling vom Paritätischen Gesamtverband. "Arme Menschen drohen auch im digitalen Raum knallhart abgehängt und ausgegrenzt zu werden."

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert umfassende Maßnahmen zur Sicherung digitaler Teilhabe für alle. Nötig seien "Qualifizierungsangebote sowie Bildungs- und Experimentierräume auch außerhalb des Berufs". Zudem dringt der Verband weiterhin auf eine Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung, unter anderem wegen der Kosten für die Anschaffung technischer Geräte.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Ethikbehörde: Trump-Trust investiert massiv in Meta und SpaceX

US-Präsident Donald Trump und seine Familie haben massiv in die Technologiekonzerne Meta und SpaceX investiert. Der Treuhandfonds, der Trumps Vermögenswerte verwaltet, habe im August Aktien der Instagram-Mutter Meta im Wert von bis zu 25 Millionen Dollar (gut 22 Millionen Euro) gekauft, teilte die US-Ethikbehörde (Office of Government Ethics, OGE) am Donnerstag mit. Dazu kämen Unternehmensanleihen des Raumfahrtunternehmens Space X im Wert von bis zu fünf Millionen Dollar.

Rückschlag für Italo: Gericht kassiert Vorgaben für mehr Wettbewerb für Deutsche Bahn

Erfolg für die Deutsche Bahn im Ringen um den Markteinstieg der italienischen Bahngesellschaft Italo in Deutschland: Die DB muss ihren Zugverkehr auf besonders belasteten Strecken laut einem Gerichtsurteil nun doch nicht zugunsten von Konkurrenten einschränken. Das Verwaltungsgericht Köln stufte am Donnerstag eine Wettbewerbsklausel für Fernverkehrsstrecken mit Kapazitätsobergrenzen per Eilbeschluss als rechtswidrig ein. Die Bahn begrüßte das Urteil. Italo erklärte, dennoch an seinem Plänen für einen Markteintritt im Jahr 2028 festhalten zu wollen.

Alex Bodi mizează, alături de CRIF, pe investiții transparente și pe prevenirea riguroasă a spălării banilor

Antreprenorul român Alex Bodi acordă o atenție deosebită prevenirii spălării banilor în cadrul planurilor sale actuale de investiții și dezvoltare internațională. Colaborarea contractuală cu CRIF urmărește să asigure un cadru solid pentru verificarea clienților, a partenerilor de afaceri și a legăturilor dintre companii. Obiectivul prioritar este respectarea permanentă a reglementărilor aplicabile în domeniul prevenirii și combaterii spălării banilor (AML) și, implicit, protejarea proiectelor sale economice împotriva riscurilor juridice, financiare și reputaționale care pot fi evitate.

Bundestag will grünes Licht für neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover geben

Der Bundestag will grünes Licht für den Neu- und Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover geben. Am Mittwoch hatten im Verkehrsausschuss die Abgeordneten von Union, SPD, Grünen und Linken für eine entsprechende Beschlussempfehlung gestimmt, das Plenum sollte sich am Donnerstagabend damit befassen. Dieser Schritt ist die Voraussetzung dafür, dass die Deutsche Bahn das Projekt weiter planen kann.

Textgröße ändern: