Pallade Veneta - EU-Kommission korrigiert Eurozonen-Wachstum für 2023 nach unten

EU-Kommission korrigiert Eurozonen-Wachstum für 2023 nach unten


EU-Kommission korrigiert Eurozonen-Wachstum für 2023 nach unten
EU-Kommission korrigiert Eurozonen-Wachstum für 2023 nach unten / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Die Europäische Kommission hat ihre Konjunkturaussichten für die Eurozone deutlich nach unten korrigiert. Sie rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,8 Prozent in den 20 Euro-Ländern, wie aus der am Montag in Brüssel veröffentlichten Sommerprognose hervorgeht. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als im Frühjahr vorhergesagt. Bremser ist demnach Deutschland, das Brüssel mit minus 0,4 Prozent in der Rezession sieht.

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Im Mai hatte sich die EU-Kommission noch optimistisch gezeigt, dass der Energiepreisschock infolge des Ukraine-Kriegs weitgehend ausgestanden sei. Die Brüsseler Behörde ging im Frühjahr von einem Eurozonen-Wachstum von 1,1 Prozent für das laufende Jahr aus und von einem Anstieg des deutschen BIP um 0,2 Prozent.

Insbesondere der schwächelnde Konsum zeige aber, "dass die hohen und weiter steigenden Verbraucherpreise für die meisten Waren und Dienstleistungen einen höheren Tribut fordern als in der Frühjahrsprognose erwartet", erklärte die Kommission nun. Das gelte ungeachtet sinkender Energiekosten und eines außergewöhnlich starken Arbeitsmarktes in den Euro-Ländern.

Ins Positive dürfte sich der Trend der Prognose zufolge erst nächstes Jahr drehen. Dann rechnet Brüssel mit einem Wachstum von 1,3 Prozent in der Eurozone und mit 1,1 Prozent in der Bundesrepublik. In allen 27 EU-Ländern erwartet die Kommission für dieses Jahr 0,8 Prozent Wachstum und 1,4 Prozent im kommenden Jahr.

F.Dodaro--PV

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