Pallade Veneta - Sparkassen sehen erste Anzeichen für Entspannung bei Baufinanzierung

Sparkassen sehen erste Anzeichen für Entspannung bei Baufinanzierung


Sparkassen sehen erste Anzeichen für Entspannung bei Baufinanzierung
Sparkassen sehen erste Anzeichen für Entspannung bei Baufinanzierung / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Die deutschen Sparkassen sehen erste Anzeichen für ein Ende des Abwärtstrends bei der Baufinanzierung. Im ersten Halbjahr sei das Immobiliengeschäft im Jahresvergleich zwar noch um über 50 Prozent zurückgegangen, sagte Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis dem "Handelsblatt" vom Dienstag. "Es mehren sich aber die Signale, dass der Boden erreicht ist."

Textgröße ändern:

In einigen Regionen seien die Immobilienpreise etwas gesunken und die Baukosten nicht mehr so stark angestiegen wie vor einigen Monaten. "Das macht Hoffnung", fuhr Schleweis fort - jedoch bleibe das Ziel der Regierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu bauen, sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr in weiter Ferne.

Er forderte deshalb unter anderem großzügigere Förderprogramme. Das kürzlich aufgelegte Programm der KfW, das Paaren mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 60.000 Euro zinsverbilligte Kredite anbietet, "geht weitgehend am Bedarf vorbei", sagte Schleweis. Die allermeisten Familien mit einem solchen Einkommen könnten sich auch mit verbilligten Krediten kein Wohneigentum leisten. In den ersten drei Monaten hätten branchenweit deshalb nur 212 Familien das Programm in Anspruch genommen.

C.Conti--PV

Empfohlen

CDU-Spitze berät über Reformen und Umgang mit AfD

Die CDU-Spitze berät ab Sonntag in einer zweitägigen Klausurtagung unter anderem über das weitere Vorgehen bei den geplanten Sozialreformen. Zum Auftakt der Präsidiumsklausur im Berliner Konrad-Adenauer-Haus wird Generalsekretärin Franziska Hoppermann am Mittag (12.45 Uhr) ein Presse-Statement abgeben. Es wird erwartet, dass die Regierungspartei sich auch mit den jüngsten Wahlniederlagen auseinandersetzt.

Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Freigabe strategischer Ölreserven

Die Zahl der Todesopfer durch den Sturm "Isaias" im Süden der USA ist auf vier gestiegen. Wie die Behörden der Bundesstaaten Florida und Alabama am Samstag (Ortszeit) mitteilten, starben zwei der Opfer durch auf Häuser gestürzte Bäume. Fast 600.000 Haushalte und Geschäfte im Süden der USA waren infolge des Sturms ohne Strom, wie die Website poweroutage.com auflistete.

Sánchez wirbt um "große progressive Mehrheit" für neue Wohnungspolitik in Spanien

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat bei seinem ersten Wahlkampfauftritt um eine breite Mehrheit im Parlament für eine neue Wohnungspolitik geworben. Mit einer "großen progressiven Mehrheit" könne das Parlament das von seiner linksgerichteten Regierung geplante Maßnahmenpaket gegen die Wohnungskrise umsetzen, sagte Sánchez am Samstag bei einem Auftritt in Dos Hermanas in der Nähe von Sevilla in Andalusien. Es gehe darum, "Kleinvermieter und Mieter vor der Immobilienspekulation zu schützen".

EU-Haushalt: Irland sieht Sparpotenzial von acht Prozent - Kritik von Merz

Einsparungen in dreistelliger Milliardenhöhe: Diesen Haushaltsvorschlag hat die irische EU-Ratspräsidentschaft am Samstag vorgelegt. Im Vergleich zum Haushaltsentwurf der EU-Kommission mit einem Gesamtvolumen von knapp zwei Billionen Euro für die Jahre 2028 bis 2034 sieht die Regierung in Dublin Sparpotenzial in Höhe von rund 140 Milliarden Euro oder acht Prozent. Während Deutschland und Schweden die Einsparungen als zu niedrig kritisierten, sehen andere Länder sie als zu weitgehend an.

Textgröße ändern: