Pallade Veneta - Bundesregierung hält am Ziel von 500.000 neuen Wärmepumpen ab 2024 fest

Bundesregierung hält am Ziel von 500.000 neuen Wärmepumpen ab 2024 fest


Bundesregierung hält am Ziel von 500.000 neuen Wärmepumpen ab 2024 fest
Bundesregierung hält am Ziel von 500.000 neuen Wärmepumpen ab 2024 fest / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Trotz des Fachkräftemangels und einer sich abschwächenden Marktdynamik sieht die Bundesregierung den Wärmepumpenhochlauf auf einem guten Weg. Am Ziel von 500.000 neu installierten Wärmepumpen pro Jahr ab 2024 wird festgehalten, dafür seien die Themen Qualifikation und Weiterbildung "wichtige Handlungsfelder", teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag anlässlich des dritten Wärmepumpengipfels mit. Der Fokus des Treffens lag daher diesmal auf der Fachkräftequalifikation und der notwendigen Beratung.

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"Seit dem ersten Wärmepumpengipfel vor über einem Jahr ist es gelungen, ein breites Akteursbündnis mit über 50 Vertreterinnen und Vertretern zu etablieren", erklärte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zu dem Treffen in seinem Ministerium. Dort waren Vertreter des Handwerks, der Heizungsindustrie, der Energiewirtschaft und der Immobilienwirtschaft sowie Verbraucherschützer versammelt. Gemeinsam könne es "gelingen, das ambitionierte Ziel von 500.000 neu installierten Wärmepumpen" zu erreichen.

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hatte Anfang September Absatzzahlen für das erste Halbjahr veröffentlicht. Demnach legte der Heizungsmarkt in diesem Zeitraum insgesamt zu, angetrieben von 196.500 verkauften Wärmepumpen. Das war eine Verdopplung verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (plus 105 Prozent). Der BDH sprach zwar insgesamt von einem "Rekordjahr" für den Heizungsmarkt, verwies zugleich aber auf einige Sondereffekte und trübe Aussichten für das kommende Jahr.

Das zeigten etwa zuletzt rückläufige Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Außerdem rechnen laut einer Umfrage 85 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen des BDH für das erste Quartal 2024 mit einer schlechten oder sogar sehr schlechten Marktentwicklung. Auch die kommunale Wärmeplanung, die mit dem Gebäudeenergiegesetz verknüpft wurde, sei ein Markthemmnis, viele Menschen warteten jetzt mit einer Entscheidung zur Heizungsanlage.

F.Dodaro--PV

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