Pallade Veneta - Frühe Blüte und späte Fröste: Schlechte Kirschenernte in diesem Sommer

Frühe Blüte und späte Fröste: Schlechte Kirschenernte in diesem Sommer


Frühe Blüte und späte  Fröste: Schlechte Kirschenernte in diesem Sommer
Frühe Blüte und späte Fröste: Schlechte Kirschenernte in diesem Sommer / Foto: OMAR HAJ KADOUR - AFP

Die deutschen Obstbauern müssen sich in diesem Jahr mit einer unterdurchschnittlichen Kirschenernte begnügen: In diesem Sommer wurden rund 40.200 Tonnen Kirschen und damit 17,5 Prozent weniger geerntet als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Grund für die schlechte Ernte waren eine frühe Blütezeit, Spätfröste und Unwetter. Im vergangenen Jahr hatte es allerdings mit 48.700 Tonnen auch eine überdurchschnittliche Ernte gegeben.

Textgröße ändern:

Die vorläufige Einschätzung vom Juni für dieses Jahr wurde deutlich unterschritten, wie die Statistiker weiter mitteilten. Damals waren sie noch von Ernteerträgen um die 45.000 Tonnen ausgegangen. Auch der Zehnjahresdurchschnitt von rund 47.100 Tonnen wurde in diesem Sommer klar um 14,7 Prozent verpasst.

Besonders anfällig für schlechte Wetterbedingungen während der Blüte- und Reifezeit sind Süßkirschen, die bei ungünstigen Witterungsbedingungen schnell aufplatzen oder faulen. Nach Angaben des Statistikamts gab es hier ein Rückgang von knapp 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Sauerkirschen, die mittlerweile nur noch gut 21 Prozent des hiesigen Anbaus ausmachen, ging die Anbaufläche weiter zurück. Das und die schlechte Witterung führten dieses Jahr zur niedrigsten Sauerkirschenernte seit über zehn Jahren.

Auch bei den Birnen wird dieses Jahr eine unterdurchschnittliche Ernte erwartet. Die erwartete Erntemenge liegt bei 36.000 Tonnen und damit um 2900 Tonnen niedriger als im Zehnjahresvergleich, aber in etwa auf Vorjahresniveau.

D.Bruno--PV

Empfohlen

CDU-Spitze berät über Reformen und Umgang mit AfD

Die CDU-Spitze berät ab Sonntag in einer zweitägigen Klausurtagung unter anderem über das weitere Vorgehen bei den geplanten Sozialreformen. Zum Auftakt der Präsidiumsklausur im Berliner Konrad-Adenauer-Haus wird Generalsekretärin Franziska Hoppermann am Mittag (12.45 Uhr) ein Presse-Statement abgeben. Es wird erwartet, dass die Regierungspartei sich auch mit den jüngsten Wahlniederlagen auseinandersetzt.

Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Freigabe strategischer Ölreserven

Die Zahl der Todesopfer durch den Sturm "Isaias" im Süden der USA ist auf vier gestiegen. Wie die Behörden der Bundesstaaten Florida und Alabama am Samstag (Ortszeit) mitteilten, starben zwei der Opfer durch auf Häuser gestürzte Bäume. Fast 600.000 Haushalte und Geschäfte im Süden der USA waren infolge des Sturms ohne Strom, wie die Website poweroutage.com auflistete.

Sánchez wirbt um "große progressive Mehrheit" für neue Wohnungspolitik in Spanien

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat bei seinem ersten Wahlkampfauftritt um eine breite Mehrheit im Parlament für eine neue Wohnungspolitik geworben. Mit einer "großen progressiven Mehrheit" könne das Parlament das von seiner linksgerichteten Regierung geplante Maßnahmenpaket gegen die Wohnungskrise umsetzen, sagte Sánchez am Samstag bei einem Auftritt in Dos Hermanas in der Nähe von Sevilla in Andalusien. Es gehe darum, "Kleinvermieter und Mieter vor der Immobilienspekulation zu schützen".

EU-Haushalt: Irland sieht Sparpotenzial von acht Prozent - Kritik von Merz

Einsparungen in dreistelliger Milliardenhöhe: Diesen Haushaltsvorschlag hat die irische EU-Ratspräsidentschaft am Samstag vorgelegt. Im Vergleich zum Haushaltsentwurf der EU-Kommission mit einem Gesamtvolumen von knapp zwei Billionen Euro für die Jahre 2028 bis 2034 sieht die Regierung in Dublin Sparpotenzial in Höhe von rund 140 Milliarden Euro oder acht Prozent. Während Deutschland und Schweden die Einsparungen als zu niedrig kritisierten, sehen andere Länder sie als zu weitgehend an.

Textgröße ändern: