Pallade Veneta - Streik bei General Motors und Stellantis in den USA wird ausgeweitet

Streik bei General Motors und Stellantis in den USA wird ausgeweitet


Streik bei General Motors und Stellantis in den USA wird ausgeweitet
Streik bei General Motors und Stellantis in den USA wird ausgeweitet / Foto: Matthew Hatcher - AFP/Archiv

Der historische Streik in der US-Autoindustrie wird bei zwei der drei großen Autobauer ausgeweitet: Die mächtige Autogewerkschaft UAW rief am Freitag zum Streik in allen 38 Ersatzteilvertriebszentren von General Motors (GM) und Stellantis auf. Dort sind die Verhandlungen über die Forderungen nach Lohnererhöhungen festgefahren. Nicht ausgeweitet wurde der Streik bei Ford, da es dort Bewegung gebe. Zusammen sind die Autobauer die "Big Three" des Landes.

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"Wir sagen bereits seit Wochen, dass wir nicht ewig auf faire Verträge bei den 'Big Three' warten werden", sagte UAW-Präsident Shawn Fain. Alle, die das Anliegen der Beschäftigten teilten, seien eingeladen, sie "an der Streikfront zu unterstützen, Familie, Freunde, sogar der Präsident der USA", fuhr er fort. Die Gewerkschaft verlangt angesichts der Profite der Autobauer deutliche Lohnerhöhungen - eine Forderung, die auch US-Präsident Joe Biden unterstützt.

Der Streik bei den drei großen Autobauern hatte vor einer Woche in jeweils einem Werk der drei Konzerne begonnen. Die neuerlichen Streiks bei den 38 Zentren betreffen nun 20 Bundesstaaten der USA.

Die UAW fordert Gehaltserhöhungen von rund 40 Prozent über vier Jahre. Nach ihren Angaben entspricht dies dem Einkommensanstieg der Top-Manager. Die Arbeitgeber gingen laut Gewerkschaft auf diese Forderung aber bislang nicht ein, auch bei anderen Forderungen wie zusätzlichen Urlaubstagen kämen die Verhandlungen nicht voran.

Zu Ford sagte Fain, dort seien die Verhandlungen noch nicht zu Ende. Jedoch gebe es einen "ernsthaften Willen zu einer Lösung". Das sehe bei Stellantis und GM ganz anders aus.

F.Dodaro--PV

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