Pallade Veneta - Streik in Hollywood: US-Drehbuchautoren und Studios erzielen vorläufige Einigung

Streik in Hollywood: US-Drehbuchautoren und Studios erzielen vorläufige Einigung


Streik in Hollywood: US-Drehbuchautoren und Studios erzielen vorläufige Einigung
Streik in Hollywood: US-Drehbuchautoren und Studios erzielen vorläufige Einigung / Foto: Chris Delmas - AFP/Archiv

Die Drehbuchautoren der US-Film- und Fernsehindustrie haben nach einem monatelangen Streik eigenen Angaben zufolge eine Einigung mit den Studios erzielt, die ihnen eine Wiederaufnahme der Arbeit ermöglichen könnte. "Wir haben eine vorläufige Einigung über einen neuen (Mindestrahmenvertrag) 2023 erzielt", hieß es in einem Schreiben der mächtigen US-Autorengewerkschaft (WGA) an ihre Mitglieder, das der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag (Ortszeit) vorlag.

Textgröße ändern:

"Wir können mit großem Stolz sagen, dass dieses Abkommen einzigartig ist - mit deutlichen Gewinnen und Schutz für Autoren in allen Bereichen (...)", hieß es weiter. Einzelheiten zu der Einigung werden in dem Schreiben nicht genannt. Diese müssten noch ausgearbeitet werden und letztendlich würden die Mitglieder, "die Anfang Mai ihre Stifte niedergelegt haben, das letzte Wort haben". Niemand dürfe an den Arbeitsplatz zurückkehren, bevor die WGA dies nicht ausdrücklich genehmigt habe, warnte die Gewerkschaft. "Bis dahin sind wir noch im Streik."

Die Verhandlungen zwischen den Studios und den Autoren waren vor Wochen ins Stocken geraten. In den vergangenen Tagen nahmen jedoch die Chefs von Netflix, Disney, Universal und Warner Bros Discovery persönlich an den Gesprächen teil.

Tausende Drehbuchautoren für Serien und Filme in Hollywood hatten Anfang Mai die Arbeit niedergelegt. Die Autoren fordern unter anderem eine bessere Bezahlung und einen besseren Schutz vor den Auswirkungen künstlicher Intelligenz.

Mitte Juli traten dann auch die Schauspieler in Hollywood in den Streik. Es ist der erste Streik der US-Schauspieler seit 1980. Damit erlebt Hollywood erstmals seit mehr als 60 Jahren einen Doppelstreik.

kbh

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Deutsche-Bank-Chef: Reformen der Bundesregierung nicht ausreichend und zu langsam

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat die bisherigen Reformen der Bundesregierung als nicht ausreichend und zu langsam kritisiert. Aus seiner Sicht habe die schwarz-rote Koalition "schon erkannt hat, was zu tun ist", sagte Sewing der "Bild am Sonntag". Allerdings glaube er, dass sie "in der Umsetzungsgeschwindigkeit und auch in der Konsequenz" besser werden müsse. "Und wir dürfen uns auch nicht immer auf Kompromisse einlassen", mahnte der Vorstandschef von Deutschlands größtem Kreditinstitut.

CDU-Spitze berät über Reformen und Umgang mit AfD

Die CDU-Spitze berät ab Sonntag in einer zweitägigen Klausurtagung unter anderem über das weitere Vorgehen bei den geplanten Sozialreformen. Zum Auftakt der Präsidiumsklausur im Berliner Konrad-Adenauer-Haus wird Generalsekretärin Franziska Hoppermann am Mittag (12.45 Uhr) ein Presse-Statement abgeben. Es wird erwartet, dass die Regierungspartei sich auch mit den jüngsten Wahlniederlagen auseinandersetzt.

Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Freigabe strategischer Ölreserven

Die Zahl der Todesopfer durch den Sturm "Isaias" im Süden der USA ist auf vier gestiegen. Wie die Behörden der Bundesstaaten Florida und Alabama am Samstag (Ortszeit) mitteilten, starben zwei der Opfer durch auf Häuser gestürzte Bäume. Fast 600.000 Haushalte und Geschäfte im Süden der USA waren infolge des Sturms ohne Strom, wie die Website poweroutage.com auflistete.

Sánchez wirbt um "große progressive Mehrheit" für neue Wohnungspolitik in Spanien

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat bei seinem ersten Wahlkampfauftritt um eine breite Mehrheit im Parlament für eine neue Wohnungspolitik geworben. Mit einer "großen progressiven Mehrheit" könne das Parlament das von seiner linksgerichteten Regierung geplante Maßnahmenpaket gegen die Wohnungskrise umsetzen, sagte Sánchez am Samstag bei einem Auftritt in Dos Hermanas in der Nähe von Sevilla in Andalusien. Es gehe darum, "Kleinvermieter und Mieter vor der Immobilienspekulation zu schützen".

Textgröße ändern: