Pallade Veneta - Arbeitskreis klimaneutrale Luftfahrt legt auf Konferenz Maßnahmen vor

Arbeitskreis klimaneutrale Luftfahrt legt auf Konferenz Maßnahmen vor


Arbeitskreis klimaneutrale Luftfahrt legt auf Konferenz Maßnahmen vor
Arbeitskreis klimaneutrale Luftfahrt legt auf Konferenz Maßnahmen vor / Foto: Christof STACHE - AFP

Mit dem Weg zum klimaneutralen Fliegen und der Zukunftsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs hat sich am Montag in Hamburg die Nationale Luftfahrtkonferenz beschäftigt. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich die teilnehmenden Vertreter aus Politik, Luftfahrt und seitens der Gewerkschaften zu dem Ziel, dass Fliegen bis 2045 klimaneutral wird, wie das Bundesverkehrsministerium und das Bundeswirtschaftsministerium mitteilten. Eröffnet wurde die Konferenz von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Textgröße ändern:

Die deutsche Luftfahrt müsse in der aktuell "herausfordernden Zeit" gestärkt und zukunftssicher aufgestellt werden, erklärte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP). "Niemandem ist geholfen, wenn wir unsere heimische Luftfahrt ausbremsen und ausländische Anbieter, die weniger nachhaltigkeitsorientiert sind, die Lücke füllen." Daher werde die Branche unterstützt, etwa mit Investitionen in E-Fuels und andere nachhaltige Flugkraftstoffe.

Der von den beiden Bundesministerien im vergangenen Jahr eingeführte Arbeitskreis klimaneutrale Luftfahrt mit Vertretern aus Industrie und Zivilgesellschaft stellte unter anderem ein "100-Flüge-Programm" vor - dabei sollen auf 100 regulär geplanten Flügen besonders klimasensitive Zonen umflogen werden. Außerdem geht es bei den präsentierten Maßnahmen etwa um die Nachrüstung von Bestandsflotten sowie um mehr Planungssicherheit.

Von der am Arbeitskreis beteiligten Umweltorganisation Germanwatch kam hingegen deutliche Kritik an der "geringen Handlungsbereitschaft" von Bundesregierung und Flugwirtschaft. Die bisher erarbeiteten Ergebnisse seien "zu dürftig". So reiche etwa die "wichtige Umstellung auf strombasiertes Kerosin allein nicht aus". Es brauche auch eine konstruktive Diskussion darüber, wie sich das massiv klimaschädliche starke Wachstum des Flugverkehrs eindämmen lässt.

So könne zum Beispiel der Flugverkehr innerhalb Europas nach entsprechenden Investitionen zum Großteil auf die Schiene verlagert werden, fuhr Germanwatch fort. Die Organisation forderte außerdem, dass bei einer Fortsetzung des Formats mehr Akteure der Umweltseite beteiligt werden.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Deutsche-Bank-Chef: Reformen der Bundesregierung nicht ausreichend und zu langsam

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat die bisherigen Reformen der Bundesregierung als nicht ausreichend und zu langsam kritisiert. Aus seiner Sicht habe die schwarz-rote Koalition "schon erkannt hat, was zu tun ist", sagte Sewing der "Bild am Sonntag". Allerdings glaube er, dass sie "in der Umsetzungsgeschwindigkeit und auch in der Konsequenz" besser werden müsse. "Und wir dürfen uns auch nicht immer auf Kompromisse einlassen", mahnte der Vorstandschef von Deutschlands größtem Kreditinstitut.

CDU-Spitze berät über Reformen und Umgang mit AfD

Die CDU-Spitze berät ab Sonntag in einer zweitägigen Klausurtagung unter anderem über das weitere Vorgehen bei den geplanten Sozialreformen. Zum Auftakt der Präsidiumsklausur im Berliner Konrad-Adenauer-Haus wird Generalsekretärin Franziska Hoppermann am Mittag (12.45 Uhr) ein Presse-Statement abgeben. Es wird erwartet, dass die Regierungspartei sich auch mit den jüngsten Wahlniederlagen auseinandersetzt.

Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Freigabe strategischer Ölreserven

Die Zahl der Todesopfer durch den Sturm "Isaias" im Süden der USA ist auf vier gestiegen. Wie die Behörden der Bundesstaaten Florida und Alabama am Samstag (Ortszeit) mitteilten, starben zwei der Opfer durch auf Häuser gestürzte Bäume. Fast 600.000 Haushalte und Geschäfte im Süden der USA waren infolge des Sturms ohne Strom, wie die Website poweroutage.com auflistete.

Sánchez wirbt um "große progressive Mehrheit" für neue Wohnungspolitik in Spanien

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat bei seinem ersten Wahlkampfauftritt um eine breite Mehrheit im Parlament für eine neue Wohnungspolitik geworben. Mit einer "großen progressiven Mehrheit" könne das Parlament das von seiner linksgerichteten Regierung geplante Maßnahmenpaket gegen die Wohnungskrise umsetzen, sagte Sánchez am Samstag bei einem Auftritt in Dos Hermanas in der Nähe von Sevilla in Andalusien. Es gehe darum, "Kleinvermieter und Mieter vor der Immobilienspekulation zu schützen".

Textgröße ändern: