Pallade Veneta - Airbnb-Gründer erwartet keine größeren Probleme durch Verbot in New York

Airbnb-Gründer erwartet keine größeren Probleme durch Verbot in New York


Airbnb-Gründer erwartet keine größeren Probleme durch Verbot in New York
Airbnb-Gründer erwartet keine größeren Probleme durch Verbot in New York / Foto: Andrew Burton - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die Buchungsplattform Airbnb erwartet keine größeren Probleme durch die Einschränkungen ihrer Aktivitäten in New York. Die US-Metropole sei "nur ein kleiner Teil" des Geschäfts und wie viele andere Städte bereits in der Pandemie "immer unwichtiger geworden", sagte Airbnb-Mitgründer Nathan Blecharczyk der "Süddeutschen Zeitung" vom Mittwoch.

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In New York war kürzlich ein strenges Gesetz in Kraft getreten, das Vermietungen für weniger als 30 Tage verbietet. Die Stadt will damit die Wohnungsnot lindern. Anbieter müssen sich außerdem bei der Stadtverwaltung anmelden und alle zwei Jahre eine Gebühr zahlen. Wer gegen die neuen Regeln verstößt, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Damit wird Angeboten wie Airbnb in New York faktisch ein Riegel vorgeschoben.

Blecharczyk zeigte sich gelassen. Kein einzelner Markt mache mehr als etwa 1,5 Prozent des Gesamtgeschäfts aus. "Wenn wir dann mal Schwierigkeiten in New York oder anderen Orten haben, können wir das abfangen", sagte er der "SZ". New York sei zudem schon immer ein Sonderfall gewesen, wenn es um Regulierungen und Politik gegangen sei. Kurzfristig gebe es dort "keine Gesprächsbasis mehr". Die aktuelle politische Situation sei zu festgefahren.

Dass andere Städte dem Vorbild folgen, glaubt er nicht. "80 Prozent der 200 für uns wichtigsten Städte haben bereits Regelungen eingeführt", sagte der Mitbegründer der Plattform. "Und die meisten finden einen guten Mittelweg, der berücksichtigt, dass das Vermieten von Wohnungen eine wertvolle Einnahmequelle für die lokale Wirtschaft und für viele Menschen bedeutet, aber Wohnen gleichzeitig bezahlbar bleiben muss."

E.Magrini--PV

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