Pallade Veneta - Verdi ruft für Dienstag zu weiteren Warnstreiks an acht Flughäfen auf

Verdi ruft für Dienstag zu weiteren Warnstreiks an acht Flughäfen auf


Verdi ruft für Dienstag zu weiteren Warnstreiks an acht Flughäfen auf
Verdi ruft für Dienstag zu weiteren Warnstreiks an acht Flughäfen auf

Im Streit um höhere Gehälter für die rund 25.000 Sicherheitskräfte an deutschen Verkehrsflughäfen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Am Dienstag sind Arbeitsniederlegungen an acht Airports geplant, wie Verdi am Montag mitteilte: In Frankfurt am Main, Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Düsseldorf und Köln/Bonn. Die Streiks des Sicherheitspersonals führen zu vielen Annullierungen und Verzögerungen.

Textgröße ändern:

Verdi verhandelt mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) über den Tarifvertrag für Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich. Sie sind etwa in der Kontrolle für Fluggäste, aber auch für Fracht sowie bei der Bewachung von Flugzeugen tätig. Die fünfte Verhandlungsrunde ist am Donnerstag geplant.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Lohnerhöhung von mindestens einem Euro pro Stunde bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem will sie erreichen, dass regional unterschiedliche Löhne "auf das höchste Entgeltniveau" angeglichen werden.

Bislang haben die Arbeitgeber laut Verdi Lohnerhöhungen nur für die oberen Entgeltgruppen angeboten. In den Entgeltgruppen mit weniger als 13 Euro Stundenlohn sei es dagegen beim bisherigen Angebot von 38 Cent mehr pro Stunde geblieben, erklärte Verdi am Montag. Dieses Angebot sei unzureichend, da es die Preisentwicklung nicht aufgreift und Nullmonate vorsieht.

Die vierte Verhandlungsrunde war vergangene Woche ohne Ergebnis geblieben. Der BDLS kritisierte daraufhin am Freitag, Verdi verhalte sich nicht "konstruktiv".

F.Amato--PV

Empfohlen

Greenpeace protestiert in Mailand gegen Ölkonzern Eni als Olympia-Sponsor

Einen Tag vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Norditalien hat Greenpeace in Mailand gegen den italienischen Ölkonzern Eni als Sponsor der Sportwettkämpfe protestiert. Aktivisten der Umweltorganisation forderten am Donnerstag auf Bannern vor der berühmten Kathedrale von Mailand: "Schmeißt die Umweltverschmutzer raus aus den Spielen." Zudem hielten sie ein Modell der Olympischen Ringe hoch, das aussah, als wäre es durch schwarzes Öl verschmiert.

Koalition einigt sich auf Investitionspflicht für Streamingdienste und Sender

Die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen haben sich auf die Einführung einer verpflichtenden Investitionsabgabe für Streamingdienste und TV-Sender geeinigt. Die gesetzlich festgeschriebene Quote solle acht Prozent des jährlichen Umsatzes betragen, teilte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) am Donnerstag mit. Dies ist demnach verknüpft mit Vorgaben etwa bei der Produktion von Filmen oder Serien auf Deutsch oder bei der Rechteteilung mit unabhängigen Produzenten.

Wegen zu vieler Touristen: Beliebtes Kirschblütenfest am Fuji abgesagt

Verkehrsstaus, Zigarettenstummel auf den Bürgersteigen und menschliche Ausscheidungen in Privatgärten: Weil die Menschen am Fuji genug vom schlechten Benehmen der Touristenmassen haben, hat die an Japans berühmtesten Berg liegende Stadt Fujiyoshida das jährliche Kirschblütenfest abgesagt. "Um die Würde und das Lebensumfeld unserer Bürger zu schützen, haben wir beschlossen, das zehn Jahre alte Festival zu beenden", erklärte Bürgermeister Shigeru Horiuchi.

Bundesnetzagentur zieht Millionen mangelhafter Elektrogeräte aus dem Verkehr

Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr erneut Millionen mangelhafter elektronischer Geräte aus dem Verkehr gezogen. Wie die Bonner Behörde am Donnerstag mitteilte, ermittelte sie mehr als 3000 unzulässige Gerätetypen im Online- und Einzelhandel und arbeitete darüber hinaus mit dem Zoll bei der Wareneinfuhr zusammen. Insgesamt wurden so 7,7 Millionen Geräte vom Markt genommen.

Textgröße ändern: