Pallade Veneta - Bericht: VW zahlt bis zu 450.000 Euro Abfindung

Bericht: VW zahlt bis zu 450.000 Euro Abfindung


Bericht: VW zahlt bis zu 450.000 Euro Abfindung
Bericht: VW zahlt bis zu 450.000 Euro Abfindung / Foto: KARIM JAAFAR - AFP

Der Volkswagen-Konzern hat intern Details zu Abfindungen für Beschäftigte im Zuge seines Sparprogramms bekanntgegeben. Beschäftigte der höchsten Tarifgruppe mit mehr als 20 Jahren Betriebszugehörigkeit können bis zu 450.000 Euro Abfindung erhalten, wie das "Handelsblatt" und die "Wirtschaftswoche" am Dienstag berichteten. Der VW-Konzern bestätigte auf AFP-Anfrage, die Beschäftigten seien über die Konditionen informiert worden. Zu Details wollte sich VW aber nicht äußern.

Textgröße ändern:

Laut Bericht des "Handelsblatts" könnten Beschäftigte je nach Entgeltgruppe und Dauer der Betriebszugehörigkeit zwischen 26.700 Euro und 407.700 Euro erhalten, wenn sie freiwillig gehen. Die "Wirtschaftswoche" setzt mit 17.700 Euro etwas weiter unten an.

Hinzu kommt den Berichten zufolge eine "Turboprämie" von 50.000 Euro, die allen gezahlt wird, die länger als fünf Jahre bei VW arbeiten und sich bis Ende Mai mit dem Unternehmen auf einen Aufhebungsvertrag einigen.

Volkswagen will in den kommenden Jahren massiv sparen und die Personalkosten außerhalb der Produktion bis 2026 um ein Fünftel reduzieren. Dafür setzt das Unternehmen insbesondere auf Altersteilzeit, aber eben auch Abfindungen. Bei diesen gilt das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit: Sowohl das Unternehmen als auch der Beschäftigte müssen dem Aufhebungsvertrag zustimmen.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Alkoholverbot an Bahnhöfen: Drogenbeauftragter Streeck begrüßt neue Regelung

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), hat das ab diesem Donnerstag geltende bundesweite Alkoholverbot an Bahnhöfen begrüßt. "Alkohol ist nicht die Ursache jeder Auseinandersetzung, aber er kann Konflikte verschärfen und Hemmschwellen senken", sagte Streeck der "Rheinischen Post". Deshalb begrüße er das bundesweite Alkoholkonsumverbot der Deutschen Bahn (DB) "ausdrücklich".

Le Pen kritisiert geplante Verabschiedung von EU-Haushalt noch vor Wahlen 2027

Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat den Versuch kritisiert, den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt noch vor wichtigen Wahlen in mehreren Mitgliedstaaten 2027 zu beschließen. Die angestrebte Einigung bis Ende dieses Jahres sei ein Versuch, "künftige demokratische Entscheidungen vorwegzunehmen und zu ersticken", sagte die Rechtspopulistin am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Brüssel.

Bericht: Biontech schließt Werk in Tübingen trotz Millionen-Angebot

Das Biotechnologieunternehmen Biontech schließt sein Werk in Tübingen, obwohl nach Informationen des "Handelsblatts" ein Investorenkonsortium bis zu 20 Millionen Euro dafür geboten hatte. Die Zeitung beruft sich in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Bericht auf Dokumente zu den monatelangen Verhandlungen. Die Verhandlungen mit dem Konsortium um den Münchner Investor Peter Löw hatten demnach im Mai begonnen.

US-Medien: Streamingdienst Netflix streicht 1000 Stellen

Angesichts eines verlangsamten Wachstums will der Streamingdienst Netflix US-Medienberichten zufolge 1000 Stellen abbauen. "Unsere Mission – die Welt zu unterhalten – ist ehrgeizig, und um sie zu erfüllen, müssen wir sehr genau darauf achten, wie wir unsere Mitarbeiter und Ressourcen priorisieren", zitierten US-Medien am Mittwoch aus einer internen Mitteilung der Co-Chefs Ted Sarandos und Greg Peters. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP äußerte sich Netflix zunächst nicht.

Textgröße ändern: