Pallade Veneta - US-Notenbank Fed will jede zehnte Stelle streichen

US-Notenbank Fed will jede zehnte Stelle streichen


US-Notenbank Fed will jede zehnte Stelle streichen
US-Notenbank Fed will jede zehnte Stelle streichen / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will in den kommenden Jahren etwa jede zehnte Stelle streichen. Fed-Chef Jerome Powell informierte die Mitarbeiter darüber am Freitag, wie aus einem Memo hervorgeht. Die Notenbank setzt demnach auf Anreize für das freiwillige Ausscheiden von Mitarbeitern.

Textgröße ändern:

Powell schrieb in dem Memo, die Fed müsse ihre "Belegschaft und Ressourcen gründlich überprüfen", um ihrer Aufgabe auch künftig gerecht zu werden. Zuletzt beschäftigte die Fed fast 24.000 Menschen, damit könnten rund 2400 Arbeitsplätze wegfallen.

US-Präsident Donald Trump hat als Ziel ausgegeben, zahlreiche Stellen in Regierungsbehörden und Ministerien zu streichen. Damit beauftragte er den Tech-Milliardär Elon Musk, der die Fed "absurd überbesetzt" nannte. Musk hat sich von der Aufgabe inzwischen weitgehend verabschiedet, um sich seinen Unternehmen zu widmen, darunter dem Elektroautohersteller Tesla.

Die Fed ist eine unabhängige Behörde, die nicht auf den US-Kongress für ihre Finanzierung angewiesen ist. Stattdessen erzielt sie Zinserlöse mit Wertpapieren und mit Gebühren für die angeschlossenen Banken.

Trump hatte Fed-Chef Powell zuletzt immer wieder persönlich angegriffen und beschimpft. Er bezeichnete ihn als "großen Loser" und "Dummkopf", weil dieser bisher nicht wie vom Präsidenten gefordert die Leitzinsen gesenkt hat. Zugleich warnte Powell vor negativen Folgen der von Trump verhängten Zölle.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt - Überarbeitung umstritten

Das Bundesbildungsministerium hat das Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt und die dazu geltenden neuen Förderkriterien veröffentlicht. Interessierte Organisationen könnten sich ab sofort über die aktualisierten Abläufe und Kriterien informieren und ab August digital ihre Projektideen einreichen, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Externe Gutachter sehen sich anschließend die eingereichten Bewerbungen ab - ausgewählte Träger dürfen dann ab Oktober konkrete Anträge stellen.

Brandenburg: Sechsjähriger Junge stürzt von Balkon in elftem Stock und stirbt

In Frankfurt an der Oder ist ein sechsjähriger Junge aus dem elften Stock eines Hochhauses in die Tiefe gestürzt und gestorben. Eine Zeugin alarmierte am Dienstagabend die Rettungskräfte, als sie den schwerst verletzten Jungen vor dem Haus auf dem Boden entdeckte, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in der brandenburgischen Stadt sagte. Diese kämpften um das Leben des Kinds, das jedoch noch vor Ort starb.

Wirtschaftsverbände haben großen Erwartungen an Koalitionsausschuss

Die deutsche Wirtschaft hat große Erwartungen an den Koalitionsausschuss der Bundesregierung vor der Sommerpause. "Die Koalition muss jetzt ein umfassendes Reformpaket für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit liefern", erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Tanja Gönner. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), forderte konsequenten Bürokratieabbau, einen Verzicht auf Steuererhöhungen und flexiblere Arbeitszeitregeln.

Fraunhofer-Analyse: Mehr Batteriespeicher machen Milliardenentlastung möglich

Mehr Batteriespeicher als "Sparprogramm": Durch größere Flexibilität im Stromsystem lassen sich laut einer Fraunhofer-Analyse milliardenschwere Entlastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher erreichen - ebenso wie für den Bundeshaushalt. Pro Jahr sind demnach volkswirtschaftliche Einsparungen von rund 3,9 Milliarden Euro möglich. Ein Grund dafür ist, dass durch einen schnelleren Ausbau von Batteriespeichern auch sogenannte Hellbrisen besser abgefedert werden könnten.

Textgröße ändern: