Pallade Veneta - US-Regierung erwägt Teilnahme an Reality-TV-Show zu Staatsbürgerschaft

US-Regierung erwägt Teilnahme an Reality-TV-Show zu Staatsbürgerschaft


US-Regierung erwägt Teilnahme an Reality-TV-Show zu Staatsbürgerschaft
US-Regierung erwägt Teilnahme an Reality-TV-Show zu Staatsbürgerschaft / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP/Archiv

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt eine Beteiligung an einer Reality-TV-Show, bei der sich Teilnehmer einen Wettkampf um die US-Staatsbürgerschaft liefern. Das US-Heimatschutzministerium erklärte am Freitag auf Anfrage, der Vorschlag werde "sorgfältig" geprüft und sei bislang weder angenommen noch abgelehnt worden.

Textgröße ändern:

"Wir müssen Patriotismus und Bürgerpflicht in diesem Land wiederbeleben", erklärte eine Ministeriumssprecherin. "Wir überprüfen gerne unkonventionelle Vorschläge."

Medienberichten zufolge sollen bei der vorgeschlagenen Show Einwanderer unter Beweis stellen, wer von ihnen der amerikanischste ist. So könnten die Teilnehmer beim Goldsuchen gegeneinander antreten oder einen alten Ford zusammenbauen. In jeder Folge soll ein Teilnehmer ausscheiden.

"Das ist nicht 'The Hunger Games' für Einwanderer", sagte der Erfinder der Show, Rob Worsoff, laut "Wall Street Journal". "Wir sagen nicht: 'Hey, wenn du verlierst, dann bringen wir dich mit einem Boot aus dem Land'."

Trump - selbst früher ein Reality-TV-Star - fährt einen äußerst harten Kurs gegen irreguläre Einwanderung und hat versprochen, Millionen Migranten ohne Papiere abzuschieben. Die Regierung des Rechtspopulisten und die US-Behörden greifen bei den Abschiebungen zu höchst umstrittenen Maßnahmen. Trump will außerdem den Schutzstatuts für zahlreiche Geflüchtete aufheben und die Staatsbürgerschaft per Geburt einschränken.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt - Überarbeitung umstritten

Das Bundesbildungsministerium hat das Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt und die dazu geltenden neuen Förderkriterien veröffentlicht. Interessierte Organisationen könnten sich ab sofort über die aktualisierten Abläufe und Kriterien informieren und ab August digital ihre Projektideen einreichen, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Externe Gutachter sehen sich anschließend die eingereichten Bewerbungen ab - ausgewählte Träger dürfen dann ab Oktober konkrete Anträge stellen.

Brandenburg: Sechsjähriger Junge stürzt von Balkon in elftem Stock und stirbt

In Frankfurt an der Oder ist ein sechsjähriger Junge aus dem elften Stock eines Hochhauses in die Tiefe gestürzt und gestorben. Eine Zeugin alarmierte am Dienstagabend die Rettungskräfte, als sie den schwerst verletzten Jungen vor dem Haus auf dem Boden entdeckte, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in der brandenburgischen Stadt sagte. Diese kämpften um das Leben des Kinds, das jedoch noch vor Ort starb.

Wirtschaftsverbände haben großen Erwartungen an Koalitionsausschuss

Die deutsche Wirtschaft hat große Erwartungen an den Koalitionsausschuss der Bundesregierung vor der Sommerpause. "Die Koalition muss jetzt ein umfassendes Reformpaket für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit liefern", erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Tanja Gönner. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), forderte konsequenten Bürokratieabbau, einen Verzicht auf Steuererhöhungen und flexiblere Arbeitszeitregeln.

Fraunhofer-Analyse: Mehr Batteriespeicher machen Milliardenentlastung möglich

Mehr Batteriespeicher als "Sparprogramm": Durch größere Flexibilität im Stromsystem lassen sich laut einer Fraunhofer-Analyse milliardenschwere Entlastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher erreichen - ebenso wie für den Bundeshaushalt. Pro Jahr sind demnach volkswirtschaftliche Einsparungen von rund 3,9 Milliarden Euro möglich. Ein Grund dafür ist, dass durch einen schnelleren Ausbau von Batteriespeichern auch sogenannte Hellbrisen besser abgefedert werden könnten.

Textgröße ändern: