Pallade Veneta - Aldi kündigt mehr als 180 neue Filialen in den USA in diesem Jahr an

Aldi kündigt mehr als 180 neue Filialen in den USA in diesem Jahr an


Aldi kündigt mehr als 180 neue Filialen in den USA in diesem Jahr an
Aldi kündigt mehr als 180 neue Filialen in den USA in diesem Jahr an / Foto: Brandon Bell - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die Supermarktkette Aldi will in diesem Jahr mehr als 180 neue Filialen in den USA eröffnen. Geplant seien die Geschäfte in 31 US-Bundesstaaten, teilte das Unternehmen am Montag mit. Aldi "beschleunigt das Wachstum in neuen Märkten und modernisiert das Einkaufserlebnis durch eine neu gestaltete Website". Sie soll das Einkaufen für die US-Kunden einfacher und "persönlicher" machen.

Textgröße ändern:

Aldi kündigte auch einen Fünf-Jahres-Plan zum Markteintritt im Bundesstaat Colorado an. In den beiden ersten Jahren würden allein in den Städten Denver und Colorado Springs 50 Filialen entstehen, so das Unternehmen. Außerdem seien drei neue Logistikzentren in Florida, Arizona und Colorado geplant.

Ende 2026 werde Aldi damit fast 2800 Filialen in den USA betreiben. Ziel bis Ende 2028 seien 3200 Geschäfte. Aldi reagiere damit auf die anhaltende Nachfrage nach seinem "einfachen und erschwinglichen Einkaufserlebnis".

Aldi ist nach eigenen Angaben "Amerikas am schnellsten wachsender Lebensmittelhändler", im vergangenen Jahr habe "jeder dritte US-Haushalt bei Aldi eingekauft", erklärte die US-Chefin des Discounters, Atty McGrath. Insgesamt sieht ein Fünf-Jahres-Plan des Konzerns Investitionen in Höhe von neun Milliarden Dollar (umgerechnet rund 7,7 Milliarden Euro) in den USA bis 2028 vor.

L.Barone--PV

Empfohlen

US-Iran-Einigung: Ölpreis sinkt - Reeder hoffen auf sichere Passage

Das von den USA und dem Iran angekündigte Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs sorgt für Erleichterung an den Märkten: Der Ölpreis ging am Montagmorgen spürbar zurück, die Aktienkurse weltweit legten zu. Die Reeder hoffen auf eine sichere Passage durch die Straße von Hormus. Dafür werden nach iranischen Angaben aber künftig Gebühren fällig.

Straße von Hormus: Bundesregierung bekräftigt Ziel einer gebührenfreien Durchfahrt

Nach der Einigung auf eine mögliche Vereinbarung zum Ende des Iran-Kriegs hat die Bundesregierung die Notwendigkeit einer gebührenfreien Durchfahrt durch die wirtschaftlich wichtige Straße von Hormus bekräftigt. Die Meerenge müsse "dauerhaft und uneingeschränkt für die freie Schifffahrt geöffnet werden", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Montag in Berlin. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes verwies darauf, dass die Bundesregierung sich in der Vergangenheit dabei immer für eine "gebührenfreie Schifffahrt" eingesetzt habe.

Studie: Entwicklung der Rentenfinanzierung besser als angenommen

Die Finanzierung der gesetzlichen Rente hat sich laut einer Studie ungeachtet des demografischen Wandels positiver entwickelt als zuvor angenommen. Die Ausgaben seien gemessen an der Wirtschaftsleistung niedriger als vor knapp 30 Jahren, heißt es in der am Montag veröffentlichten Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Auch der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung ist aktuell niedriger als damals.

Trump droht Frankreich mit 100-Prozent-Zoll auf Wein wegen Digitalsteuer

US-Präsident Donald Trump hat Frankreich mit hohen Zöllen auf Wein gedroht, sollte Paris nicht seine Digitalsteuer zurücknehmen. Er habe Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gebeten, "keine Abgaben von US-Unternehmen zu verlangen", sagte Trump der "New York Post" vom Montag. "Sollten sie dies dennoch tun, habe ich keine andere Wahl, als einen Zoll von 100 Prozent auf alle Champagner und Weine aus Frankreich zu erheben."

Textgröße ändern: