Pallade Veneta - Neuer Rekord: 14,1 Millionen Menschen legen Geld in Aktien und Aktienfonds an

Neuer Rekord: 14,1 Millionen Menschen legen Geld in Aktien und Aktienfonds an


Neuer Rekord: 14,1 Millionen Menschen legen Geld in Aktien und Aktienfonds an
Neuer Rekord: 14,1 Millionen Menschen legen Geld in Aktien und Aktienfonds an / Foto: Daniel ROLAND - AFP

Über 14 Millionen Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr Geld in Aktien oder Aktienfonds angelegt - so viele wie noch nie. Ihre Zahl stieg im Vorjahresvergleich um rund zwei Millionen, wie das Deutsche Aktieninstitut (DAI) am Dienstag mitteilte. Die meisten neuen Anlegerinnen und Anleger - 1,7 Millionen - nutzten demnach einen Sparplan, also einen Dauerauftrag für den regelmäßigen Kauf von Aktien oder Aktienfonds wie ETFs.

Textgröße ändern:

Mit dem Anstieg auf 14,1 Millionen Aktionäre habe sich der positive Trend der vergangenen zehn Jahre noch verstärkt, erklärte das DAI. Im Jahr 2006 hatte das Institut 10,3 Millionen Aktionäre ermittelt. Einen kräftigen Anstieg auf 12,4 Millionen gab es im Jahr 2020.

Wer aktuell am Aktienmarkt investiert, wählt laut DAI meist einen ETF (Exchange Traded Funds), der die Wertentwicklung eines Index abbildet, oder einen anderen Aktienfonds. Diese Option wählten im vergangenen Jahr hochgerechnet 9,2 Millionen Menschen. Zwei Millionen Menschen legten Aktien einzelner Unternehmen in ihr Depot, 2,9 Millionen Menschen kombinierten direkte und indirekte Investments.

Dabei werden Sparpläne "immer beliebter", wie das DAI mitteilte. Im vergangenen Jahr hätten 5,3 Millionen Menschen einen Sparplan für den regelmäßigen Kauf von Aktien und Aktienfonds genutzt, 1,7 Millionen mehr als im Vorjahr. Besonders beliebt sind Sparpläne bei den Besitzern von ETFs: Sie setzen zu über 50 Prozent auf dieses Instrument.

Vor allem junge Menschen legen Geld mittlerweile in Aktien und Fonds an: In der Altersgruppe unter 40 Jahren waren es 2025 insgesamt 4,9 Millionen, darunter 1,2 Millionen "neue" Anlegerinnen und Anleger. Jüngere investieren laut DAI am liebsten in einen ETF oder Sparplan, ältere Menschen in gemanagte Aktienfonds.

Auch 2025 galt: Eine Aktienanlage besitzen eher Männer und Menschen mit höherem Einkommen. Die Zahl der Anlegerinnen stieg im vergangenen Jahr aber kräftig um 24 Prozent, hob das Institut hervor.

Die Aktionärszahlen beruhen auf einer repräsentativen Umfrage, in zehn Wellen werden rund 28.000 Menschen ab 14 Jahren nach ihrem Anlageverhalten befragt.

Das DAI wird von großen börsennotierten Unternehmen in Deutschland getragen. Das Institut hob am Dienstag hervor, dass sich mit einem Sparplan auf Aktien des Deutschen Aktienindex (Dax) in den vergangenen 20 Jahren ein Ertrag von fast neun Prozent pro Jahr erwirtschaften ließ. Im vergangenen Jahr war der Dax um 23 Prozent gestiegen.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Medien: US-Regierung legt Teheran Plan für Beendigung des Iran-Krieges vor

Die US-Regierung hat der iranischen Regierung Medienberichten zufolge einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Iran-Krieges vorgelegt. Der Vorschlag sei Teheran über die pakistanische Regierung übermittelt worden, die sich als Vermittler angeboten hatte, berichtete die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf zwei anonyme Beamte. Der Plan sieht demnach strikte Beschränkungen für Teherans Atomprogramm und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus vor.

Nasa will Mondbasis bauen und stoppt Pläne für Raumstation mit ESA-Beteiligung

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa stoppt ihre Pläne für eine Mond-nahe Raumstation mit europäischer Beteiligung. Nasa-Chef Jared Isaacman erklärte am Dienstag im Nasa-Hauptquartier in Washington, die Behörde wolle das Projekt "Gateway in seiner derzeitigen Form pausieren". Daran ist unter anderem die europäische Raumfahrtagentur ESA beteiligt. Stattdessen will die Nasa für 20 Milliarden Dollar (gut 17 Milliarden Euro) eine Basis auf dem Mond bauen.

Ausgeriestert: Koalition stellt neue private Altersvorsorge vor

Neue Anlageformen, attraktivere Zulagen und die Aufnahme von Selbstständigen in den Kreis der Berechtigten: Ein neues steuerlich gefördertes Vorsorgemodell soll die bisherige Riester-Rente ersetzen. Die Koalitionsfraktionen stellten am Dienstag einen Gesetzentwurf zur privaten Altersvorsorge vor, der am Freitag im Bundestag beschlossen werden soll. Grüne und Verbraucherschützer begrüßten insbesondere das neue Standardprodukt, das Geringverdienern den Einstieg in die private Vorsorge erleichtern soll.

Koalition einigt sich auf neue private Altersvorsorge

Die Koalitionsfraktionen haben sich auf eine Reform der privaten Altersvorsorge geeinigt. Nach dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Gesetzentwurf soll ein neues steuerlich gefördertes Vorsorgemodell die bisherige Riester-Rente ersetzen. Damit werde die private Altersvorsorge als wichtiger Baustein der gesamten Altersvorsorge insbesondere für Menschen mit geringerem Einkommen attraktiver, sagte die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Frauke Heiligenstadt, bei der Vorstellung der Pläne.

Textgröße ändern: