Pallade Veneta - Amazon streicht weitere 16.000 Stellen

Amazon streicht weitere 16.000 Stellen


Amazon streicht weitere 16.000 Stellen
Amazon streicht weitere 16.000 Stellen / Foto: Patrick T. Fallon - AFP

Der US-Onlinehandelsriese Amazon hat weitere Stellenstreichungen angekündigt. Weltweit sollen 16.000 Jobs wegfallen, wie die Konzernspitze am Mittwoch in einer Mitteilung an die Mitarbeiter erklärte. Die Kürzungen zielten darauf ab, "Hierarchiestufen zu reduzieren, Eigenverantwortung zu stärken und Bürokratie abzubauen".

Textgröße ändern:

Um welche Arbeitsplätze es sich handelt, führte der Konzern nicht aus. Betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten jedoch unterstützt und ihnen nach Möglichkeit eine neue Stelle angeboten werden solle, erklärte das Unternehmen.

Konzernchef Andy Jassy hatte bereits im vergangenen Juni angekündigt, dass Amazon angesichts erheblicher Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) seine Kosten verringern wolle. Zugleich werde die Entwicklung generativer KI in den kommenden Jahren zu einem Personalabbau in den Büros des Konzerns führen, fügte er hinzu.

Im Oktober hatte der Konzern daraufhin die Streichung von 14.000 Stellen angekündigt. Amazon-Managerin Beth Galetti deutete damals an, dass dies nur ein Anfang sein könnte - 2026 werde Amazon "weiterhin in strategischen Schlüsselbereichen Personal einstellen und gleichzeitig weitere Möglichkeiten zur Streichung von Stellen zur Erhöhung der Verantwortlichkeit und zur Verbesserung der Effizienz identifizieren".

Mehrere US-Medien hatten bereits damals berichtet, dass Amazon insgesamt 30.000 Stellen streichen könnte, vor allem Bürojobs. Zuletzt beschäftigte Amazon weltweit rund 1,5 Millionen Menschen. 30.000 entsprächen rund zwei Prozent der Gesamtbelegschaft, allerdings fast knapp neun Prozent aller Bürojobs des Konzerns.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Ausgeriestert: Koalition stellt neue private Altersvorsorge vor

Neue Anlageformen, attraktivere Zulagen und die Aufnahme von Selbstständigen in den Kreis der Berechtigten: Ein neues steuerlich gefördertes Vorsorgemodell soll die bisherige Riester-Rente ersetzen. Die Koalitionsfraktionen stellten am Dienstag einen Gesetzentwurf zur privaten Altersvorsorge vor, der am Freitag im Bundestag beschlossen werden soll. Grüne und Verbraucherschützer begrüßten insbesondere das neue Standardprodukt, das Geringverdienern den Einstieg in die private Vorsorge erleichtern soll.

Koalition einigt sich auf neue private Altersvorsorge

Die Koalitionsfraktionen haben sich auf eine Reform der privaten Altersvorsorge geeinigt. Nach dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Gesetzentwurf soll ein neues steuerlich gefördertes Vorsorgemodell die bisherige Riester-Rente ersetzen. Damit werde die private Altersvorsorge als wichtiger Baustein der gesamten Altersvorsorge insbesondere für Menschen mit geringerem Einkommen attraktiver, sagte die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Frauke Heiligenstadt, bei der Vorstellung der Pläne.

Ifo: Deutscher Pass bei Geburt senkt Kriminalität migrantischer Jugendlicher

Ein deutscher Pass bei Geburt kann die Kriminalität von männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund spürbar senken. Zu diesem Schluss kam das Münchner Ifo-Institut in einer am Dienstag veröffentlichten Studie, in der Daten der polizeilichen Kriminalstatistik aus den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Berlin ausgewertet wurden. In diesen drei Ländern lebt rund ein Viertel der deutschen Bevölkerung.

WM 2026: Fan-Organisation und Verbraucherschützer reichen Beschwerde gegen Fifa ein

Wegen "exzessiver Ticketpreise" bei der Fußball-Weltmeisterschaft haben die europäische Fan-Organisation Football Supporters Europe (FES) und Verbraucherschützer am Dienstag bei der EU-Kommission Beschwerde gegen den Weltfußballverband Fifa eingereicht. In einer Mitteilung bezeichneten die FSE und der Dachverband Euroconsumers die Tickets für die vom 11. Juni bis 19. Juli dauernde WM in den USA, Mexiko und Kanada als überteuert und warfen der Fifa einen Missbrauch ihrer Monopolstellung vor.

Textgröße ändern: