Pallade Veneta - Verivox: Handytarife mit unbegrenztem Datenvolumen zum Nachbuchen lohnen selten

Verivox: Handytarife mit unbegrenztem Datenvolumen zum Nachbuchen lohnen selten


Verivox: Handytarife mit unbegrenztem Datenvolumen zum Nachbuchen lohnen selten
Verivox: Handytarife mit unbegrenztem Datenvolumen zum Nachbuchen lohnen selten / Foto: PAU BARRENA - AFP/Archiv

Das Vergleichsportal Verivox hält Handytarife, bei denen unbegrenzt und kostenlos Datenvolumen zugebucht werden kann, nur in wenigen Fällen für sinnvoll. Sogenannte Unlimited-on-Demand-Tarife gibt es für einen Aufpreis zu Tarifen mit festem Highspeed-Datenkontingent - die Option des Zubuchens müsse also auch genutzt werden, damit sich der Aufpreis lohnt, erklärte das Vergleichsportal am Dienstag. Zugleich sei das Zubuchen für Intensivnutzer aber wenig praktikabel.

Textgröße ändern:

Die Unlimited-on-Demand-Tarife werden laut Verivox meist parallel zu regulären Tarifen mit einem festen Highspeed-Datenvolumen angeboten. Bei diesen wird die Übertragungsgeschwindigkeit gedrosselt, wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist. Für einen Aufpreis von fünf bis 20 Euro haben Unlimited-on-Demand-Kunden die Möglichkeit, unendlich oft Datenvolumen hinzuzubuchen, um die schnelle Datenverbindung beizubehalten.

Gegenüber Tarifen, die unbegrenztes Highspeed-Surfen erlauben, sind die regulären Tarife mit Zubuch-Option zwar deutlich günstiger. Allerdings lässt sich neues Highspeed-Datenvolumen in der Regel nur in Ein-Gigabyte-Schritten nachbuchen. "Die Nachbuch-Schritte sind so kleinteilig, dass der Datenkonsum von Intensivnutzern meist mehrfach am Tag unterbrochen würde", erklärte Verivox. "Ein Gigabyte ist bei HD-Videos oft schon nach 20 bis 30 Minuten verbraucht."

Datenvolumen kann in der Regel auch in regulären Tarifen gegen Aufpreis nachgebucht werden. Das wird laut Verivox jedoch sehr schnell sehr teuer. "Dort fallen für das einmalige Nachkaufen eines kleinen Datenbudgets bisweilen so hohe Zusatzkosten an wie bei Unlimited on Demand in einem Monat", erklärte Jörg Schamberg, Telekommunikationsexperte bei Verivox.

Am wichtigsten ist also, dass Kundinnen und Kunden ihren Datenverbrauch einschätzen können und entsprechend die beste Option wählen. "Für den Normalgebrauch genügt meistens eine klassische Allnet-Flatrate mit passendem Inklusivvolumen", erklärte Schamberg. "Der Durchschnittsverbrauch in Deutschland liegt bei etwa zwölf Gigabyte im Monat. Viele Nutzer unterschätzen, wie oft sie in einem WLAN-Netz eingewählt sind - dann fallen überhaupt keine mobilen Daten an."

C.Grillo--PV

Empfohlen

Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken - und die staatliche E-Auto-Prämie sorgt für einen Extra-Schub: Der Marktanteil von Elektro-Pkw erreichte im September 34,5 Prozent und damit den höchsten Wert jemals. 100.000 Anträge für die Kaufprämie wurden bis Anfang Oktober bewilligt. Automarktexperte Constantin Gall kritisierte, für die Hersteller sei dieser Boom ein "echtes Dilemma" - sie könnten nicht abschätzen, ob er auch anhält.

Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an

Nach dem Scheitern seiner Pläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Um die Reformen voranzubringen, brauche er eine "deutlich breitere progressive Mehrheit" im Parlament, sagte der Sozialist am Montag in Madrid. "Ich habe beschlossen, noch heute Morgen eine außerordentliche Kabinettssitzung einzuberufen, um die Kammern aufzulösen und Parlamentswahlen auszurufen."

E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto war im September ein reiner Elektro-Pkw, der Anteil lag bei 34,5 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg am Montag mitteilte. Das waren knapp 88.600 Autos. Beliebter waren wie auch in den Vormonaten nur Pkw mit Hybridantrieb: Davon wurden knapp 98.900 Pkw neu zugelassen, der Anteil erreichte 38,5 Prozent.

Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag

Der Miteigentümer der insolventen Kaufhauskette Galeria, Bernd Beetz, hat die Geschäftsführung des Unternehmens für den erneuten Insolvenzantrag kritisiert. Er halte die Insolvenz "grundsätzlich für vermeidbar", sagte Beetz der "Bild"-Zeitung vom Montag. "Die Gesellschafter haben Galeria in einer schwierigen Lage übernommen und viel Zeit, Energie und eigenes Kapital investiert, um dem Unternehmen eine Zukunft zu geben. Entscheidend wäre gewesen, die notwendige Transformation konsequenter und schneller umzusetzen."

Textgröße ändern: