Pallade Veneta - Trump: Iran "bricht finanziell zusammen" wegen Blockade der Straße von Hormus

Trump: Iran "bricht finanziell zusammen" wegen Blockade der Straße von Hormus


Trump: Iran "bricht finanziell zusammen" wegen Blockade der Straße von Hormus
Trump: Iran "bricht finanziell zusammen" wegen Blockade der Straße von Hormus / Foto: Giuseppe CACACE - AFP/Archiv

Laut US-Präsident Donald Trump steht der Iran wegen der fortdauernden Schließung der Straße von Hormus kurz vor dem finanziellen Kollaps. "Der Iran bricht finanziell zusammen!", schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Die Islamische Republik "hungert nach Geld", fügte Trump hinzu.

Textgröße ändern:

Dem US-Präsidenten zufolge wolle Teheran eigentlich, dass die strategisch wichtige Meerenge "sofort geöffnet wird". Die Islamische Republik habe allerdings erklärt, die Straße von Hormus weiter zu blockieren, weil sie damit "ihr Gesicht wahren" könne, führte Trump weiter aus.

Der iranische Landwirtschaftsminister stellte die Situation dagegen anders dar. "Trotz der US-Seeblockade haben wir keine Probleme mit der Versorgung mit Grundgütern und Nahrungsmitteln", erklärte Landwirtschaftsminister Gholamresa Nuri am Dienstag der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Aufgrund der Größe des Irans seien "Importe über verschiedenen Grenzen möglich". Zudem würden "etwa 85 Prozent der landwirtschaftlichen Produkte und Grundgüter" im Inland produziert, erklärte Nuri.

Der Iran hatte die Straße von Hormus, durch die normalerweise ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen verläuft, zu Beginn der Angriffe der USA und Israels Ende Februar de facto gesperrt. Nach einer zwischenzeitlichen Öffnung für einen Tag schloss Teheran die Meerenge am Wochenende wieder. Die US-Marine blockiert ihrerseits iranische Häfen. Die Sperrung hat zu einem sprunghaften Anstieg der Energiepreise geführt.

M.Romero--PV

Empfohlen

Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf Drei-Jahres-Hoch

Der Ölpreisschock im Iran-Krieg treibt die Verbraucherpreise in den USA weiter in die Höhe. Die Inflation stieg im Mai um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit auf ein Drei-Jahres-Hoch, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Im April hatte die Inflation noch bei 3,8 Prozent gelegen.

Nach Kampfjet-Aus: Merz will mit Frankreich weiter an Luftkampfsystem arbeiten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht nach dem Aus für den gemeinsamen Bau eines Kampfjets der Zukunft nicht das vollständige Ende der Zusammenarbeit mit Frankreich in diesem Bereich. "Der eigentliche Kern" des sogenannten FCAS-Projekts - also das Kommunikations- und Luftkampfsystem - wollten beide Seiten weiterführen, sagte Merz am Mittwoch zur Eröffnung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA). Hier liege "eine große Chance eines zentralen deutsch-französischen verteidigungsindustriellen Zukunftsprojekts".

Beschleunigter Glasfaserausbau: Recht auf Anschluss soll ausgeweitet werden

Bewohner von Mehrfamilienhäusern, die an das Glasfasernetz für schnelles Internet angeschlossen werden möchten, sollen dies nach Vorstellung von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) künftig einfacher durchsetzen können. Ziel sei es, "Glasfaser bis in jedes Gebäude und jede Wohnung zu bringen", erklärte Wildberger. Ein am Mittwoch verabschiedeter Gesetzesentwurf sieht insbesondere vor, dass die Gebäudeeigentümer den Anschluss nicht mehr verhindern können.

Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf 4,2 Prozent

Der Ölpreisschock im Iran-Krieg hat die Verbraucherpreise in den USA weiter in die Höhe getrieben. Die Inflation stieg im Mai um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Das war der höchste Stand in rund drei Jahren. Im April hatte die Inflation noch bei 3,8 Prozent gelegen.

Textgröße ändern: