Pallade Veneta - ADAC: Dieselpreis im Wochenvergleich nochmals stark gesunken

ADAC: Dieselpreis im Wochenvergleich nochmals stark gesunken


ADAC: Dieselpreis im Wochenvergleich nochmals stark gesunken
ADAC: Dieselpreis im Wochenvergleich nochmals stark gesunken / Foto: Ina Fassbender - AFP/Archiv

Der Preis für Diesel an den deutschen Tankstellen ist im Wochenvergleich weiter kräftig gesunken. Ein Liter des Kraftstoffs koste aktuell im bundesweiten Durchschnitt 2,129 Euro und damit 15,7 Cent weniger als vor einer Woche, teilte der ADAC am Mittwoch mit. Benzin verbilligte sich demnach um 4,8 Cent auf 2,059 Euro pro Liter. Der Autofahrerclub sieht aber weiteres "Potenzial für Preissenkungen".

Textgröße ändern:

Der Rohölpreis als wichtigster Faktor bei Bewertung der Kraftstoffpreise liege mit rund 98 US-Dollar für die Sorte Brent zwar über dem Niveau der Vorwoche - vor dem Hintergrund des Ölpreises und des aktuellen Dollarkurses ist der Benzinpreis nach Ansicht des ADAC allerdings immer noch zu hoch und sollte stärker sinken, als dies in den letzten Tagen der Fall war. So lag der Preis von Super E10 vor gut einem Monat niedriger, obwohl der Ölpreis höher und das Wechselkursverhältnis schlechter war, argumentierte der Verein.

Seit der Einführung des so genannten Österreich-Modells ist der beste Zeitpunkt zum Tanken kurz vor 12.00 Uhr mittags, wie der ADAC empfahl. Bereits im Laufe des Morgens könnten Autofahrer schon unterhalb des Tagesdurchschnittswertes tanken. Dieser liegt allerdings auf einem höheren Preisniveau als vor Einführung des Österreich-Modells. Es war am 1. April eingeführt worden - Tankstellen dürfen ihre Preise nur noch einmal am Tag anheben dürfen, während Preisnachlässe stets zulässig sind.

C.Conti--PV

Empfohlen

Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf Drei-Jahres-Hoch

Der Ölpreisschock im Iran-Krieg treibt die Verbraucherpreise in den USA weiter in die Höhe. Die Inflation stieg im Mai um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit auf ein Drei-Jahres-Hoch, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Im April hatte die Inflation noch bei 3,8 Prozent gelegen.

Nach Kampfjet-Aus: Merz will mit Frankreich weiter an Luftkampfsystem arbeiten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht nach dem Aus für den gemeinsamen Bau eines Kampfjets der Zukunft nicht das vollständige Ende der Zusammenarbeit mit Frankreich in diesem Bereich. "Der eigentliche Kern" des sogenannten FCAS-Projekts - also das Kommunikations- und Luftkampfsystem - wollten beide Seiten weiterführen, sagte Merz am Mittwoch zur Eröffnung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA). Hier liege "eine große Chance eines zentralen deutsch-französischen verteidigungsindustriellen Zukunftsprojekts".

Beschleunigter Glasfaserausbau: Recht auf Anschluss soll ausgeweitet werden

Bewohner von Mehrfamilienhäusern, die an das Glasfasernetz für schnelles Internet angeschlossen werden möchten, sollen dies nach Vorstellung von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) künftig einfacher durchsetzen können. Ziel sei es, "Glasfaser bis in jedes Gebäude und jede Wohnung zu bringen", erklärte Wildberger. Ein am Mittwoch verabschiedeter Gesetzesentwurf sieht insbesondere vor, dass die Gebäudeeigentümer den Anschluss nicht mehr verhindern können.

Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf 4,2 Prozent

Der Ölpreisschock im Iran-Krieg hat die Verbraucherpreise in den USA weiter in die Höhe getrieben. Die Inflation stieg im Mai um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Das war der höchste Stand in rund drei Jahren. Im April hatte die Inflation noch bei 3,8 Prozent gelegen.

Textgröße ändern: