Pallade Veneta - Europäischer Gerichtshof prüft Milliardenhilfen für Lufthansa in der Pandemie

Europäischer Gerichtshof prüft Milliardenhilfen für Lufthansa in der Pandemie


Europäischer Gerichtshof prüft Milliardenhilfen für Lufthansa in der Pandemie
Europäischer Gerichtshof prüft Milliardenhilfen für Lufthansa in der Pandemie / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Milliardenhilfen für die Lufthansa in der Corona-Pandemie stehen am Donnerstag (09.30 Uhr) beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg auf dem Prüfstand. Die Fluggesellschaft geht gegen ein Urteil des erstinstanzlichen EU-Gerichts vor, welches die Genehmigung für die staatlichen Hilfen vor zwei Jahren großteils kippte. Die EU-Kommission habe bei ihrer Prüfung Fehler gemacht, begründete das Gericht im Mai 2023 sein Urteil. (Az. C-457/23 P)

Textgröße ändern:

Es gab damit den Konkurrenten Ryanair und Condor recht. In dem Fall geht es um sechs Milliarden Euro, die Deutschland im Juni 2020 als staatliches Hilfspaket anmeldete. Lufthansa akzeptierte das Urteil des Gerichts nicht und wandte sich an den Gerichtshof, der es überprüft und nun seine Entscheidung verkündet.

C.Conti--PV

Empfohlen

CDU-Sozialflügel fordert von Merz Zurückhaltung in Debatte um Sozialreformen

Der Chef des CDU-Sozialflügels hat an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) appelliert, die Bürger in den Debatten um die anstehenden Sozialreformen nicht weiter zu verunsichern. "Wir müssen aufhören, den Menschen Angst zu machen", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Donnerstagsausgaben). "Ja zu Veränderungen, aber Nein zu pauschalen Aussagen, die kein Problem lösen, aber gleich mehrere neue schaffen", sagte Radtke mit Blick auf Merz' Äußerung, die gesetzliche Rentenversicherung allein werde allenfalls noch die Basisabsicherung für das Alter sein.

Steinmeier stellt Initiative zu bundesweitem "Ehrentag" vor

Mit einer Veranstaltung im Berliner Schloss Bellevue will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag für seine Initiative werben, den 23. Mai zu einem bundesweiten "Ehrentag" zu machen (10.30 Uhr). Der Tag, an dem sich die Verabschiedung des Grundgesetzes jährt, soll nach Steinmeiers Vorstellung "fröhlicher und lebendiger" als bislang gefeiert werden. Alle Bürgerinnen und Bürger seien eingeladen, an diesem Tag "Aktionen zum Mitmachen anzubieten, ob als Einzelperson oder mit ihrem Verein, ihrer Organisation, ihrem Unternehmen, ihrer Kommune".

Umweltminister Schneider lehnt Nutzung von Atomenergie in Deutschland ab

Vor dem Hintergrund des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April hat Umweltminister Carsten Schneider (SPD) den Atomausstieg verteidigt und sämtliche Konzepte für eine Nutzung der Atomenergie in Deutschland verworfen. Er würde die Entscheidung für den Ausstieg wieder treffen, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstagsausgaben). "Die vor drei Jahren abgeschalteten drei Reaktoren wieder ans Netz zu nehmen, ist eine politische Geisterdebatte."

Akkodis als Leader in den ISG Provider Lens™ Berichten „Digital Engineering Services 2026“ ausgezeichnet

ISG würdigt die branchenführende Kompetenz von Akkodis in den Bereichen Digital Engineering, Intelligent Operations und Plattformmodernisierung in Europa und den USA.

Textgröße ändern: